RetroSuburbia: the downshifter’s guide to a resilient future

David Holmgren hat im letzten Jahr ein neues Buch geschrieben. David ist der Co Autor des Permakultur Standardwerks, gemeinsam mit dem bereits verstorbenen Bill Mollison. In seinem neuen Buch geht es um Permakultur in der Stadt bzw. zu zeigen wie Bewohner von Städten ein nachhaltigeres, produktives und  weniger störanfälliges Leben gestalten können.   Ich habe das Buch "noch" nicht gelesen, da es auch etwas schwierig zu beziehen ist und nich ganz billig. Aber auf der Seite Retrosuburbia bekommt man nicht nur einen guten Eindruck um welche Themen es geht, sondern unter "case studies" auch einige der Projekte vorgestellt die im Buch gezeigt werden. Es lohnt ein Blick auf diese Projekte, da nicht nur gute Fotos sondern teilweise auch Pläne der Grundstücke gezeigt werden. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen wie viel auf begrenztem Raum  möglich ist.

Der Video zeigt eines der Projekte

 

 

Die Zukunft ist besser als ihr Ruf

Ein Film über 6 Menschen aus Österreich, die nicht den Kopf in den Sand stecken sondern sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft beteiligen. Auf der Seite Die Zukunft ist besser als ihr Ruf gibt es nähere Informationen und unter eine kurze Vorschau bekommt man einen Eindruck von den Menschen um die und um deren Projekte es in dem Film geht. Der Film kann gegen Gebühr online angesehen werden oder zum downloaden gekauft werden.

 

Speise lokal -denk global

Heute möchte ich auf eine andere Form des lokalen Handelns aufmerksam machen. Im Wienerwald ist eine Initiative tätig die viele BIO-Bäuerinnen und Bauern bündelt und das Angebot den Konsumenten über einen Webshop zur Verfügung stellt.

Aus einem großen regionalen Angebot kann hier der Konsument seine Bestellung aufgeben und dann im Speislokal zum angegebenen Zeitpunkt selbst abholen. Der Vorteil dieses Systems liegt in der Bündelung vieler Produzenten "Wir sind viele Hofläden" und in der Vermeidung von Abfall. Da die Bäuerinnen und Bauern nur das liefern und produzieren was bestellt wurde, kann es keinen Überschuss geben der eventuell weggeworfen werden muss.

Wer in der Nähe wohnt, sollte sich unter Speislokal das Angebot einmal ansehen und mitmachen. Auf der Webseite gibt es auch einen Blog auf dem Neues und auch Rezepte veröffentlicht werden.

Der kurze Film erklärt die Anfänge und die Idee die dahinter steckt.

 

 

Die Wachstumsmaschine

Ein Kurzfilm von ATTAC und der Heinrich Böll Stiftung.

 

Ansehen, nachdenken, handeln,

 

Wohin Damit?

Das fragen wir uns auch manchmal, wenn wir sehen wie volle z.B. das Kinderzimmer ist. Im Laufe der Jahre sammeln sich immer mehr Dinge an, die noch gut sind aber mit denen nicht mehr gespielt wird. Order auch Kleider die einfach nicht mehr passen.

Zumindest in Deutschland gibt es eine tolle Initiative. Wohin Damit macht es einem einfach in 3 simplen Schritten eine Organisation zu finden die Dinge die man nicht mehr braucht sinnvoll weiter verwendet.  Aus 7 Kategorien wählt man aus was man weiter geben möchte. Dann gibt man den Ort ein in dessen Umkreis gesucht werden soll. Auf einer Karte werden nun die Einrichtungen angezeigt, die deine Sachen benötigen können. Ein Klick auf eines der Marker informiert dann über die Einrichtung und deren Kontaktmöglichkeiten bzw. Öffnungszeiten.

Eine super Idee, die gerne weiter ausgebaut werden kann.

Unter Wohin Damit kann man sich näher informieren.

 

Agrar Atlas - Daten und Fakten zur EU-Agrarwirtschaft

Nun ist er also raus, der neue Agrar-Atlas. Herausgegeben als Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und Le Monde Diplomatique. Auf 52 Seiten werden Fakten über die EU-Landwirtschaft knapp und präzise dargestellt. Häufig mit eingängigen Grafiken versehen. Der Atlas kann kostenlos heruntergeladen werden unter Agrar-Atlas. Es werden verschiedenen Formate angeboten

Folgende Inhalte hat der Atlas:

Wie viel Wasser kann ich von meinem Dach gewinnen

Häufig ist die Frage, wie viel Wasser kann ich von meiner Dachfläche überhaupt gewinnen. Was kommt da im Laufe eines Jahres denn so zusammen. Dies ist auch hilfreich, wenn man seine Tanks berechnen möchte. Auf der Seite save the rain wird ein Tool zur verfügung gestellt das diese Frage beantwortet.

Man gibt den Ort ein und dann kann man die Dachfläche die berechnet werden soll markieren. Das Tool ist einfach zu bedienen und errechnet anhand der Daten aus der Vergangenheit die Literzahl die man von der markierten Dachfläche "ernten" kann.

 

Warum wir BIO kaufen

Gerade in Ungarn, wo BIO nur einen geringen Stellenwert hat, bzw. wo BIO alles ist was grün ist, werden wir immer wieder gefragt warum wir so viel Wert auf BIO Lebensmittel legen. Wir kaufen schon seit vielen Jahren BIO. Ein Grund dafür ist die Abneigung mit Gift besprühtes Gemüse oder Obst zu essen. Der wichtigste Grund für uns ist aber die Überzeugung, dass wir damit Bauern unterstützen die auf die Erde achten. Die Erde auf der wir gehen, in der unsere Nahrung wächst ist neben Wasser der wichtigste Rohstoff den wir auf dieser Erde haben. Der Aufbau von Humus dauert Jahre und Jahrzehnte. Die Zerstörung des Bodens ist manchmal nur ein Starkregen entfernt.

Informieren, Nachdenken, Handeln für eine bessere Welt

Dieses Jahr sind es 6 Jahre seit wir nach Ungarn gezogen sind. Unser Kind ist inzwischen in der Schule und lernt mit Feuereifer. Es ist schön zu sehen, wie unbedarft Kinder an ein neues Thema herangehen. Neugierig und voller Vertrauen. Wir Erwachsene kämpfen dagegen mit dem ganz normalen, täglichen Wahnsinn. Nicht anders als in Deutschland oder in einem anderen Land. Das Kind muss in die Schule würde aber lieber noch eine Runde schlafen. Der Haushalt möchte auch gemacht werden und der Garten ruft.

Hamsterrad

Bettina hat eine Grafik erstellt, die das Problem des Hamsterrades in dem wir Alle mehr oder weniger stecken darstellt.

Etwas zum Nachdenken !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kurs in Wundern - illustriert von Bettina

Bettina hat auf einer eigenen Seite angefangen die Kernaussagen von "Ein Kurs in Wundern" (Helen Schucman) zu illustrieren. Schaut mal vorbei unter "Eva im Paradies".

Die Webseite ist noch nicht ganz fertig aber die Illustrationen können schon angesehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsbasteln im Faluház

Gestern war im Faluház (Gemeindehaus) Weihnachtsbasteln. Die Gemeinde hat eine Unmenge an Bastelmaterial zur Verfügung gestellt oder man brachte eigene Sachen mit, um einen Adventskranz zu machen. Viele nutzten das Angebot und die Möglichkeit sich zu treffen. Unsere Tochter Felicitas war mit Feuereifer dabei und klebte mit der Heißklebepistole was der Fundus her gab. Nun haben wir einen wunderschönen von unserer Tochter gemachten Adventskranz. Hier in Búcsúszentlászló tut die Gemeinde viel um den Zusammenhalt zu stärken oder auch allen zu ermöglichen einen Adventskranz zu haben. Man vergisst oftmals, dass trotz der Allgegenwärtigkeit von Lidl,Aldi,Tesco,MediMarkt und Co. viele Menschen mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Da sind solche Veranstaltungen eine tolle Möglichkeit und zudem hat es allen die dabei waren Spaß gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fermentieren

Fermentation ist die Umwandlung von Stoffen durch Pilze, Bakterien und Enzyme. Dabei entstehen Gase, Alkohol und Säuren. Soweit zur Definition. Jeder kennt Fermentation. Sauerkraut ist das Paradebeispiel für fermentiertes Gemüse (zumindest in Europa). Fermentation kann man entweder durch den Zusatz von Enzymen und Bakterien erreichen oder man verlässt sich darauf dass die Bakterien auf der Oberfläche der Gemüse ausreichen um die Fermentation in Gang zu setzen. = "Wilde Fermentation". Da "wild" besser ist smiley schreibe ich nicht über andere Verfahren.

Übrigens ist Sauerteig auch nichts anderes als fermentiertes Mehl.

So richtig herangewagt habe ich mich aber an das fermentieren von Gemüse nicht so recht. Frühere Versuche sind nicht so gut geworden ;-(( . Doch letztendlich habe ich dieses Jahr doch wieder begonnen ein wenig mit der Fermentation zu spielen. Das lag vor allem daran, dass im Garten Zucchini gut gelungen sind. Gut gelungen bedeutet auch immer, wohin mit dem ganzen Erntesegen. Frisch verzehren ist natürlich super aber alles essen.sad

Zucchini ist natürlich auch ganz speziell. Eingefroren kommt nur Matsche heraus und Zucchini-Paste hält sich auch nicht lang. Also Fermentation. Zuerst mit einer kleinen Menge im Glas begonnen und festgestellt - schmeckt gut. Also den letzten Zucchini fermentieren.

 

By nothing

Nichts kaufen sondern es sich schenken lassen ? Ein schräger Gedanke. Da kommen einem vielleicht eher so Wörter wie "Schmarotzer, Schnorrer oder Abstauber" in den Sinn. Dabei haben wir wahrscheinlich vieles was wir teilen könnten. Einen Garten in dem so viel wächst, dass man es selber gar nicht verwerten kann. Kinderkleidung aus der die eigenen Kinder herausgewachsen sind usw. Dinge mit denen wir Anderen eine Freude machen können und uns auch, wenn wir sehen wie es anderen Menschen hilft oder einfach Freude macht. Die BuyNothingProject Gruppe hat auf ihrer Seite einige Beispiele zusammengefasst und es sind dort auch einige Filme zu sehen.

Der einzige Nachteil für mich, ist dass diese Gruppen Facebook als Kommunikationsmedium benutzen. Mit guten Argumenten aber ich persönlich mag solche Internet Moloche wie Facebook und andere nicht und versuche sie so wenig wie möglich zu verwenden. Aber da gäbe es sicher noch andere Möglichkeiten.

Ein weiterer Aspekt in diesen Gruppen ist, dass gefragt werden kann. Wer hat ... ? Etwas was den meisten Leuchten schwer fällt. Denn in der Regel bekommt man da das Gefühl, nun bin ich Jemand etwas schuldig. Da ist eine Rechnung offen. Ohne Hintergedanken zu Schenken und ohne sich ungut zu fühlen Beschenkt zu werden, das ist meiner Meinung nach die größte Hürde bei dieser Art von Ökonomie. Dabei ist es auch die ideale Art Müll zu vermeiden, denn egal wie gut etwas erhalten ist, kann es von einem Anderen nicht weiter verwendet werden landet es früher oder später auf dem Müll. Es lohnt sich also die Seite einmal zu besuchen und darüber nachzudenken ob diese Art der Wirtschaft nicht auch für einen Selbst einen Möglichkeit währe.

Ein (englischer) Artikel auf Sharable zu dem Thema

How to start and participate in a Buy Nothing group

 

Ein Bio-Laden als gemeinwohl orientierte Genossenschaft

Der Bio-Laden "Die Biosphäre Süd-Ost eG" in Gleisdorf (Österreich) wird von einer gemeinwohl orientierten Genossenschaft betrieben. Ein Modell dass so finde ich nicht nur Teilhaber sonder auch Nachahmer finden sollte.

Alle Informationen über die Genossenschaft finden sich unter dem oben angegebenen Link. Was die Biosphäre Gleisdorf auszeichnet ist nicht nur diefreundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter, sondern es ist auch im Gegensatz zu anderen Bioläden ein Vollsortimenter. Das bedeutet, dass auch die Artikel des täglichen Lebens ob Backpapier oder Kosmetik im Sortiment sind.

Fleisch gibt es auf Vorbestellung. Die Wurst und Käsetheke sind für unsere Bedürfnisse mehr als ausreichend bestückt. Was uns besonders gefällt. Der Laden ist auf dem Weg immer weniger Verpackungsmaterial zu benutzen und auch mitgebrachte Behälter zu füllen. Obst, Gemüse, Getreide und Hüslenfrüchte sind offen und unverpackt. Gemüse und Obst wird in einer  großen Kühlzelle bereitgestellt.

Nicht nur wegen des Eigentumsmodells ein Laden der lohn.

 

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