Weblog von karl-heinz

Hamsterrad

Bettina hat eine Grafik erstellt, die das Problem des Hamsterrades in dem wir Alle mehr oder weniger stecken darstellt.

Etwas zum Nachdenken !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kurs in Wundern - illustriert von Bettina

Bettina hat auf einer eigenen Seite angefangen die Kernaussagen von "Ein Kurs in Wundern" (Helen Schucman) zu illustrieren. Schaut mal vorbei unter "Eva im Paradies".

Die Webseite ist noch nicht ganz fertig aber die Illustrationen können schon angesehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsbasteln im Faluház

Gestern war im Faluház (Gemeindehaus) Weihnachtsbasteln. Die Gemeinde hat eine Unmenge an Bastelmaterial zur Verfügung gestellt oder man brachte eigene Sachen mit, um einen Adventskranz zu machen. Viele nutzten das Angebot und die Möglichkeit sich zu treffen. Unsere Tochter Felicitas war mit Feuereifer dabei und klebte mit der Heißklebepistole was der Fundus her gab. Nun haben wir einen wunderschönen von unserer Tochter gemachten Adventskranz. Hier in Búcsúszentlászló tut die Gemeinde viel um den Zusammenhalt zu stärken oder auch allen zu ermöglichen einen Adventskranz zu haben. Man vergisst oftmals, dass trotz der Allgegenwärtigkeit von Lidl,Aldi,Tesco,MediMarkt und Co. viele Menschen mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Da sind solche Veranstaltungen eine tolle Möglichkeit und zudem hat es allen die dabei waren Spaß gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

By nothing

Nichts kaufen sondern es sich schenken lassen ? Ein schräger Gedanke. Da kommen einem vielleicht eher so Wörter wie "Schmarotzer, Schnorrer oder Abstauber" in den Sinn. Dabei haben wir wahrscheinlich vieles was wir teilen könnten. Einen Garten in dem so viel wächst, dass man es selber gar nicht verwerten kann. Kinderkleidung aus der die eigenen Kinder herausgewachsen sind usw. Dinge mit denen wir Anderen eine Freude machen können und uns auch, wenn wir sehen wie es anderen Menschen hilft oder einfach Freude macht. Die BuyNothingProject Gruppe hat auf ihrer Seite einige Beispiele zusammengefasst und es sind dort auch einige Filme zu sehen.

Der einzige Nachteil für mich, ist dass diese Gruppen Facebook als Kommunikationsmedium benutzen. Mit guten Argumenten aber ich persönlich mag solche Internet Moloche wie Facebook und andere nicht und versuche sie so wenig wie möglich zu verwenden. Aber da gäbe es sicher noch andere Möglichkeiten.

Ein weiterer Aspekt in diesen Gruppen ist, dass gefragt werden kann. Wer hat ... ? Etwas was den meisten Leuchten schwer fällt. Denn in der Regel bekommt man da das Gefühl, nun bin ich Jemand etwas schuldig. Da ist eine Rechnung offen. Ohne Hintergedanken zu Schenken und ohne sich ungut zu fühlen Beschenkt zu werden, das ist meiner Meinung nach die größte Hürde bei dieser Art von Ökonomie. Dabei ist es auch die ideale Art Müll zu vermeiden, denn egal wie gut etwas erhalten ist, kann es von einem Anderen nicht weiter verwendet werden landet es früher oder später auf dem Müll. Es lohnt sich also die Seite einmal zu besuchen und darüber nachzudenken ob diese Art der Wirtschaft nicht auch für einen Selbst einen Möglichkeit währe.

Ein (englischer) Artikel auf Sharable zu dem Thema

How to start and participate in a Buy Nothing group

 

Ein Bio-Laden als gemeinwohl orientierte Genossenschaft

Der Bio-Laden "Die Biosphäre Süd-Ost eG" in Gleisdorf (Österreich) wird von einer gemeinwohl orientierten Genossenschaft betrieben. Ein Modell dass so finde ich nicht nur Teilhaber sonder auch Nachahmer finden sollte.

Alle Informationen über die Genossenschaft finden sich unter dem oben angegebenen Link. Was die Biosphäre Gleisdorf auszeichnet ist nicht nur diefreundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter, sondern es ist auch im Gegensatz zu anderen Bioläden ein Vollsortimenter. Das bedeutet, dass auch die Artikel des täglichen Lebens ob Backpapier oder Kosmetik im Sortiment sind.

Fleisch gibt es auf Vorbestellung. Die Wurst und Käsetheke sind für unsere Bedürfnisse mehr als ausreichend bestückt. Was uns besonders gefällt. Der Laden ist auf dem Weg immer weniger Verpackungsmaterial zu benutzen und auch mitgebrachte Behälter zu füllen. Obst, Gemüse, Getreide und Hüslenfrüchte sind offen und unverpackt. Gemüse und Obst wird in einer  großen Kühlzelle bereitgestellt.

Nicht nur wegen des Eigentumsmodells ein Laden der lohn.

 

The off-grid house that costs just $300 a year to run

Dass off-grid also ein Leben ohne an die öffentlichen Versorgungsleitungen wie Wasser, Strom, Abwasser angeschlossen zu sein kein spartanisches Leben sein muss zeigt Michael Mobbs. Er lebt in einem ganz normalen (Reihen)-Haus in der Stadt.

In diesem Film (The off-grid house that costs just $300 a year to run) bekommt man einen Eindruck wie das Haus aussieht und was dort gemacht wurde um das Haus von der öffentlichen Versorgung unabhängig zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

Bilder : https://www.realestate.com.au/lifestyle/off-grid-house-costs-300-year/

 

 

 

Tauschbibliothek für Kinder Spielzeug

Heute bin ich über den newsletter von Sharable über ein wunderbares Projekt in Kroationen gestolpert. Hier werden Räume eingerichtet in denen Kinder nicht nur zum spielen kommen können, sondern sich auch Spiezeug ausleihen können um damit zu Hause spielen zu können.

Es gibt keinen Mitgliedsbeitrag für die Eltern und auch das Ausleihen ist kostenlos. Sogar Fahrräder können geliehen werden. Ein großartiges Beispiel für Wiederverwertung und Teilen. Die Mitglieder des Vereins kümmern sich um die Spielzeuge und reapieren auch kaputtes Spielzeug. Gesammelt werden die Spenden in Containern die in der Stadt aufgestellt sind.

Die (englische) Seite über das Projekt findet man hier Spielzeugbibliothek in Kroatien.

 

Shareable - Wie die Bevölkerung das Heft selbst in die Hand nimmt

“Sharing Cities: Activating the Urban Commons,” is a collection of 137 case studies and policies in 11 categories that demonstrate that a city run by the people is not only possible, but that much of it is already here. From participatory budgeting in Brazil to resident-managed public spaces in Italy to taxi cooperatives in the U.S., there’s almost no service that can’t be run democratically by citizens for each other. (Zitat aus dem Buch Sharing Cities)

Shareabel ist eine Webseite und eine Initiative die anhand unterschiedlichster Beispiele belegen möchte, dass eine demokratische durch die Bevölkerung organisierte Gesellschaft möglich ist. Dazu werden die unterschiedlichsten Themenfelder dargestellt. Das Buch "Sharing Cities" (englisch) mit einer Unmenge an Adressen, Beispielen und Ideen, kann als PDF kostenfrei - gegen Name, e-mail - downgeloadet werden. Derzeit wird ein Podcast produziert (die ersten drei Folgen sind auf der Seite anzuhören (englisch) in der es um das Zusammenrücken der Bevölkerung nach verschiedenen Katastrophen geht.

Eine unglaubliche Menge an Informationen und Beiträgen aus unterschiedlichsten Ländern dieser Erde für alle die sich für das Thema Teilen, Schenkökonomie und vieles mehr. Am besten wird die Bandbreite der Themen deutlich anhand des Misssion Statement von der Webseite von Shareable

Mission:

Shareable is a nonprofit media outlet and action network that empowers people to share for a more resilient, equitable, and joyful world. We inspire social change by publishing stories, analysis, and tools in collaboration with our global partners.

Values:

The Commons: Ensuring everyone can access and steward the commons, the source of our prosperity, well-being, and resilience.

Sharing: We’re passionate about the transformative power of sharing which brings joy, increases productivity, builds community, distributes wealth equitably, and reduces environmental impact.

Inspiration: The best stories, case studies, and role models inspire positive change.

Action: We learn by doing, lead by example, and advance new leaders in the sharing community.

Community: We are empowered by our commitment to our values, each other, and our community.

Diversity: Including diverse players, perspectives, and practices supports better outcomes.

Collaboration: Achieving our goals is best accomplished by working well with others.

Fun: The best solutions are so much fun that we can't resist them.

 

 

Next Organic Startup Award

Bereits im 6. Jahr wurde der Next Organic Startup Award verliehen. Mehr als 80 Bewerber waren am Start.

Ausgezeichnet wurden die besten Startups in den Kategorien

  • Landwirtschaft,
  • Social
  • Business,
  • Manufaktur,
  • Hersteller,
  • Zero
  • Waste
  • Dienstleistungen.

Kategorie Landwirtschaft
Bickus,
eine Initiative von hessischen Landwirten, die ausgediente Legehennen zu hochwertigen Produkten verarbeitet, anstatt sie der Tierfutterproduktion zu überlassen.

Kategorie Hersteller

Ethica Planet Foods aus Irland,
Ethica Planet Foods setzte sich mit einem Joghurt auf Haferbasis gegen eine starke Konkurrenz durch.

Kategorie Zero Wast

Refill Deutschland
macht es möglich in Geschäften,Bars und Behörden sein eigenes Trinkgefäß zu befüllen

Kategorie Social Business Konzept

Bantabaa Food-Dealer

Das Berliner Startup kochtgemeinsammit vornehmlich aus Afrika stammenden Geflüchteten Suppen, die nicht nur in einem eigenen Bistro verkauft werden, sondern auch im Glas in Büros geliefert werden.
 

Publikumspreis

plantAge

Dazu kommen noch die Preisträger

"Tlaxcalli" sowie "Pack it green" Nachhaltige Verpackungslösungen

 

Quelle : pressemitteilung von Next Organic und eigene Recherche

 

Und des geht doch

In Sikkim einem indischen Bundesstaat mit mit etwas mehr als 6 Mio. Einwohner, ungefähr so viel Einwohner wie Hessen, hat die ökologische Revolution schon seit einiger Zeit begonnen und nimmt mehr und mehr Fahrt auf.

Plastik wurde bereits 1998 aus dem Land verbannt. 2016 wurden dann auch Wasser in Plastikflaschen aus allen offiziellen Behörden und Veranstaltungen entfernt und es wurde gleichzeitig ein Verbot für Styropor und anderes Einmal Kurstoffgeschirr erlassen. Sikkim‘s Programm einer 100% ökologischen Erzeugung macht nun 2018 einen weiteren Schritt. Der Import von konventionellen Lebensmitteln ist weitgehend verboten. Geschmuggelte Lebensmittel werden vernichtet weil nach Behördenangaben „das giftige Zeug“ nicht einmal auf einem Bio-Hof kompostiert werden kann.

In Sikkim gibt es ca. 65000 Bio-Landwirte. Der Gebrauch von Pestiziden und Kunstdüngern wurde unter Strafe gestellt. Natürlich sind auch dort nicht alle Bauern glücklich mit der Entscheidung. Auch aufgrund der Entscheidung zu 100% Bio zu werden, hat dem Land einen Boom an Touristen verschafft. Seit 2016 hat sich die Anzahl der Touristen verdoppelt. Sikkim wird nun von einigen Regierungen als Vorzeigestaat angesehen.

Das Youtube Video gibt einen Eindruck von der Vielfalt an Gemüsen die in Sikkim produziert werden. Es muss toll sein über so einen Markt zu schlendern und zu wissen alles Bio ;-))

 

Quellen :

 

Wellbeing Economy

Als Ergänzung zu dem nächsten Artikel, hier eine Organisation die sich mit dem Thema Wellbeing Economy befasst und Aktionen und Akteure verknüpft.

Eine Organisation die sich mehr aber nicht ausschließlich dem Thema Fashion widmet. ist die OMINA Foundation in Cost Rica.

 

 

Die EU braucht einen Stabilitäts- und Wohlfahrtspakt, nicht mehr Wachstum

Unter diesem Titel, veröffentlichten 238 Akademiker einen Text in mehreren Zeitungen. Sie fordern die EU auf nicht das BIP sondern mehr das Wohlergehen der Menschen im Fokus zu haben.

Der gesamte Text des Artikels findet sich im "The Guardian".

Dies sind die Forderungen der Akademiker die sich von 18-19. September in Brüssel zu einer Post Wachstums Konferenz treffen.

  1. Erstellen einer Sonderkommission für Post-Growth-Futures im EU-Parlament. Diese Kommission sollte aktiv über die Zukunft des Wachstums debattieren, politische Alternativen für Post-Growth-Futures entwickeln und das Streben nach Wachstum als übergeordnetes politisches Ziel überdenken.
  2. Einbeziehung alternativer Indikatoren in den makroökonomischen Rahmen der EU und ihrer Mitgliedstaaten. Die Wirtschaftspolitik sollte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das menschliche Wohlergehen, den Ressourcenverbrauch, die Ungleichheit und die Bereitstellung menschenwürdiger Arbeit bewertet werden. Diese Indikatoren sollten bei der Entscheidungsfindung eine höhere Priorität als das BIP erhalten.
  3. Verwandeln Sie den Stabilitäts- und Wachstumspakt in einen Stabilitäts- und Wohlfahrtspakt. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt ist ein Regelwerk zur Begrenzung von Staatsdefiziten und Staatsschulden. Es sollte überarbeitet werden, um sicherzustellen, dass die Mitgliedstaaten die Grundbedürfnisse ihrer Bürger erfüllen und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch und die Abfallemissionen auf ein nachhaltiges Niveau reduzieren.
  1. Einrichtung eines Ministeriums für den wirtschaftlichen Übergang in jedem Mitgliedstaat. Eine neue Wirtschaft, die sich direkt auf das menschliche und ökologische Wohlergehen konzentriert, könnte eine viel bessere Zukunft bieten als eine, die strukturell vom Wirtschaftswachstum abhängt.

Diese Forderungen werden auch in einer Petition an das EU Parlament übergeben, sofern genügend Unterschriften gesammelt werden. Wer diese Forderungen unterstützen möchte, kann unter diesem Link die Petition unterzeichen.

 

 

Tomatenernte

Die Tomatensaison ist ja nun fast vorbei. In diesem Jahr hatten wir eine große Vielfalt an Tomaten angebaut und fast alle sind gut geworden. Da wir Tomaten nur im Freiland anbauen sind wir ja immer etwas vom Wetter abhängig. In diesem Jahr war es gut und wie das Bild der Ernte zeigt ist Vielfalt und Menge wunderbar.

Die Pflanzen haben wir in diesem Jahr nicht selbst gezogen sondern von Walter vom 

Tomatenparadies
Almásháza
Walter Schneider

bezogen. Natürlich in BIO Qualität, denn Walter baut nichts anderes an. Die Pflanzen waren in diesem Jahr, Walter hat ein neues Gewächshaus gebaut, von hervorragender Qualität und sind alle gut gewachsen.

Wenn man bedenkt was man für eine Schale gemischte Tomaten. im Laden wird das dann Tomatenraritäten genannt, bezahlen muss, lohnt sich der Anbau auch wirtschaftlich.

In jedem Fall eine wunderbare Genussvielfalt und selbst gemachte Tomatensoße auf selbst gemachten Nudeln ein Gaumenschmaus.

 

Wurmfarn

Bereits bei der Renovierung des Badezimmers stellte sich die Frage, wohin mit der Badewanne. Da bekanntlich ja das Problem die Lösung ist, war schnell der Wunsch nach einer Wurmfarm da. Die Möglichkeit aus Küchen- und Gartenabfällen herrlichen Dünger herzustellen klang verlockend.

Das Problem war nur - woher bekomme ich die Kompostwürmer? Lange Transportwege sind auch bei Würmern nicht gut. Nun am Wochenende war es soweit, wir konnten unsere 500 Würmer abholen und in die vorbereitete Badewanne setzen.

Als unterste Schicht habe wir groben Kies eingefüllt, damit der Inhalt nicht zu nass wird und damit der Komposttee gut abfließen kann. Man beachte den professionellen Behälter unter dem Badewannenablauf. Darüber ein paar Kartons. Wir haben noch einige Schaufeln älteren Hühnermist eingefüllt.

Nun hoffen wir, dass sich unsere neuen Mitbewohner wohl fühlen, feinen Dünger produzieren und sich fleißig vermehren. Dann können wir auch Würmer abgeben.

 

 

 

 

 

Die Eierschalen auf dem Bild sind nicht optimal. Die müssen wir in Zukunft fein zermahlen - schreiben zumindest die Experten im Internet.

 

 

 

Serlo - die freie Lernplattform

Heute möchte ich auf  verweisen. Eine deutsche Lernplattform die auch die Themen Gärtnern und Permakultur als Lernbereich hat. In einem Kurs "Garten- und Geländeplanung" wird auf einfache weise erklärt was alles zu berücksichtigen ist um einen guten Plan zu erstellen.

Mit kann dann auf einfache Art und Weise die besten Begleiter für eine Pflanze ausgesucht werden. Wie hier auf unserer Webseite aber Plant Buddies ist netter aufgemacht ;-)

Viele weitere Themen, wie Wurmkomposter bauen, Bau eines Salatturmes finden sich ebenfalls auf Serlo.

Garten und Nachhaltigkeit ist nur ein (kleiner) Teil der Plattform. Mathematik, Chemie, Physik und Informatik usw. bilden ein breites Spektrum an Lerninhalten. Alleine der Bereich Mathematik für Hochschulen wird angeblich 1 Mio mal pro Monat aufgerufen.

Alles in allem eine super Plattform die in jedem Fall einen Besuch wert ist und da die Inhalte immer weiter entwickelt werden und auch neue Fächer dazukommen werden lohnt es sich die Seite auch immer wieder mal zu besuchen.

 

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