Weblog von karl-heinz

Die Wachstumsmaschine

Ein Kurzfilm von ATTAC und der Heinrich Böll Stiftung.

 

Ansehen, nachdenken, handeln,

 

Wohin Damit?

Das fragen wir uns auch manchmal, wenn wir sehen wie volle z.B. das Kinderzimmer ist. Im Laufe der Jahre sammeln sich immer mehr Dinge an, die noch gut sind aber mit denen nicht mehr gespielt wird. Order auch Kleider die einfach nicht mehr passen.

Zumindest in Deutschland gibt es eine tolle Initiative. Wohin Damit macht es einem einfach in 3 simplen Schritten eine Organisation zu finden die Dinge die man nicht mehr braucht sinnvoll weiter verwendet.  Aus 7 Kategorien wählt man aus was man weiter geben möchte. Dann gibt man den Ort ein in dessen Umkreis gesucht werden soll. Auf einer Karte werden nun die Einrichtungen angezeigt, die deine Sachen benötigen können. Ein Klick auf eines der Marker informiert dann über die Einrichtung und deren Kontaktmöglichkeiten bzw. Öffnungszeiten.

Eine super Idee, die gerne weiter ausgebaut werden kann.

Unter Wohin Damit kann man sich näher informieren.

 

Agrar Atlas - Daten und Fakten zur EU-Agrarwirtschaft

Nun ist er also raus, der neue Agrar-Atlas. Herausgegeben als Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und Le Monde Diplomatique. Auf 52 Seiten werden Fakten über die EU-Landwirtschaft knapp und präzise dargestellt. Häufig mit eingängigen Grafiken versehen. Der Atlas kann kostenlos heruntergeladen werden unter Agrar-Atlas. Es werden verschiedenen Formate angeboten

Folgende Inhalte hat der Atlas:

Wie viel Wasser kann ich von meinem Dach gewinnen

Häufig ist die Frage, wie viel Wasser kann ich von meiner Dachfläche überhaupt gewinnen. Was kommt da im Laufe eines Jahres denn so zusammen. Dies ist auch hilfreich, wenn man seine Tanks berechnen möchte. Auf der Seite save the rain wird ein Tool zur verfügung gestellt das diese Frage beantwortet.

Man gibt den Ort ein und dann kann man die Dachfläche die berechnet werden soll markieren. Das Tool ist einfach zu bedienen und errechnet anhand der Daten aus der Vergangenheit die Literzahl die man von der markierten Dachfläche "ernten" kann.

 

Warum wir BIO kaufen

Gerade in Ungarn, wo BIO nur einen geringen Stellenwert hat, bzw. wo BIO alles ist was grün ist, werden wir immer wieder gefragt warum wir so viel Wert auf BIO Lebensmittel legen. Wir kaufen schon seit vielen Jahren BIO. Ein Grund dafür ist die Abneigung mit Gift besprühtes Gemüse oder Obst zu essen. Der wichtigste Grund für uns ist aber die Überzeugung, dass wir damit Bauern unterstützen die auf die Erde achten. Die Erde auf der wir gehen, in der unsere Nahrung wächst ist neben Wasser der wichtigste Rohstoff den wir auf dieser Erde haben. Der Aufbau von Humus dauert Jahre und Jahrzehnte. Die Zerstörung des Bodens ist manchmal nur ein Starkregen entfernt.

Informieren, Nachdenken, Handeln für eine bessere Welt

Dieses Jahr sind es 6 Jahre seit wir nach Ungarn gezogen sind. Unser Kind ist inzwischen in der Schule und lernt mit Feuereifer. Es ist schön zu sehen, wie unbedarft Kinder an ein neues Thema herangehen. Neugierig und voller Vertrauen. Wir Erwachsene kämpfen dagegen mit dem ganz normalen, täglichen Wahnsinn. Nicht anders als in Deutschland oder in einem anderen Land. Das Kind muss in die Schule würde aber lieber noch eine Runde schlafen. Der Haushalt möchte auch gemacht werden und der Garten ruft.

Hamsterrad

Bettina hat eine Grafik erstellt, die das Problem des Hamsterrades in dem wir Alle mehr oder weniger stecken darstellt.

Etwas zum Nachdenken !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kurs in Wundern - illustriert von Bettina

Bettina hat auf einer eigenen Seite angefangen die Kernaussagen von "Ein Kurs in Wundern" (Helen Schucman) zu illustrieren. Schaut mal vorbei unter "Eva im Paradies".

Die Webseite ist noch nicht ganz fertig aber die Illustrationen können schon angesehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsbasteln im Faluház

Gestern war im Faluház (Gemeindehaus) Weihnachtsbasteln. Die Gemeinde hat eine Unmenge an Bastelmaterial zur Verfügung gestellt oder man brachte eigene Sachen mit, um einen Adventskranz zu machen. Viele nutzten das Angebot und die Möglichkeit sich zu treffen. Unsere Tochter Felicitas war mit Feuereifer dabei und klebte mit der Heißklebepistole was der Fundus her gab. Nun haben wir einen wunderschönen von unserer Tochter gemachten Adventskranz. Hier in Búcsúszentlászló tut die Gemeinde viel um den Zusammenhalt zu stärken oder auch allen zu ermöglichen einen Adventskranz zu haben. Man vergisst oftmals, dass trotz der Allgegenwärtigkeit von Lidl,Aldi,Tesco,MediMarkt und Co. viele Menschen mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Da sind solche Veranstaltungen eine tolle Möglichkeit und zudem hat es allen die dabei waren Spaß gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

By nothing

Nichts kaufen sondern es sich schenken lassen ? Ein schräger Gedanke. Da kommen einem vielleicht eher so Wörter wie "Schmarotzer, Schnorrer oder Abstauber" in den Sinn. Dabei haben wir wahrscheinlich vieles was wir teilen könnten. Einen Garten in dem so viel wächst, dass man es selber gar nicht verwerten kann. Kinderkleidung aus der die eigenen Kinder herausgewachsen sind usw. Dinge mit denen wir Anderen eine Freude machen können und uns auch, wenn wir sehen wie es anderen Menschen hilft oder einfach Freude macht. Die BuyNothingProject Gruppe hat auf ihrer Seite einige Beispiele zusammengefasst und es sind dort auch einige Filme zu sehen.

Der einzige Nachteil für mich, ist dass diese Gruppen Facebook als Kommunikationsmedium benutzen. Mit guten Argumenten aber ich persönlich mag solche Internet Moloche wie Facebook und andere nicht und versuche sie so wenig wie möglich zu verwenden. Aber da gäbe es sicher noch andere Möglichkeiten.

Ein weiterer Aspekt in diesen Gruppen ist, dass gefragt werden kann. Wer hat ... ? Etwas was den meisten Leuchten schwer fällt. Denn in der Regel bekommt man da das Gefühl, nun bin ich Jemand etwas schuldig. Da ist eine Rechnung offen. Ohne Hintergedanken zu Schenken und ohne sich ungut zu fühlen Beschenkt zu werden, das ist meiner Meinung nach die größte Hürde bei dieser Art von Ökonomie. Dabei ist es auch die ideale Art Müll zu vermeiden, denn egal wie gut etwas erhalten ist, kann es von einem Anderen nicht weiter verwendet werden landet es früher oder später auf dem Müll. Es lohnt sich also die Seite einmal zu besuchen und darüber nachzudenken ob diese Art der Wirtschaft nicht auch für einen Selbst einen Möglichkeit währe.

Ein (englischer) Artikel auf Sharable zu dem Thema

How to start and participate in a Buy Nothing group

 

Ein Bio-Laden als gemeinwohl orientierte Genossenschaft

Der Bio-Laden "Die Biosphäre Süd-Ost eG" in Gleisdorf (Österreich) wird von einer gemeinwohl orientierten Genossenschaft betrieben. Ein Modell dass so finde ich nicht nur Teilhaber sonder auch Nachahmer finden sollte.

Alle Informationen über die Genossenschaft finden sich unter dem oben angegebenen Link. Was die Biosphäre Gleisdorf auszeichnet ist nicht nur diefreundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter, sondern es ist auch im Gegensatz zu anderen Bioläden ein Vollsortimenter. Das bedeutet, dass auch die Artikel des täglichen Lebens ob Backpapier oder Kosmetik im Sortiment sind.

Fleisch gibt es auf Vorbestellung. Die Wurst und Käsetheke sind für unsere Bedürfnisse mehr als ausreichend bestückt. Was uns besonders gefällt. Der Laden ist auf dem Weg immer weniger Verpackungsmaterial zu benutzen und auch mitgebrachte Behälter zu füllen. Obst, Gemüse, Getreide und Hüslenfrüchte sind offen und unverpackt. Gemüse und Obst wird in einer  großen Kühlzelle bereitgestellt.

Nicht nur wegen des Eigentumsmodells ein Laden der lohn.

 

The off-grid house that costs just $300 a year to run

Dass off-grid also ein Leben ohne an die öffentlichen Versorgungsleitungen wie Wasser, Strom, Abwasser angeschlossen zu sein kein spartanisches Leben sein muss zeigt Michael Mobbs. Er lebt in einem ganz normalen (Reihen)-Haus in der Stadt.

In diesem Film (The off-grid house that costs just $300 a year to run) bekommt man einen Eindruck wie das Haus aussieht und was dort gemacht wurde um das Haus von der öffentlichen Versorgung unabhängig zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

Bilder : https://www.realestate.com.au/lifestyle/off-grid-house-costs-300-year/

 

 

 

Tauschbibliothek für Kinder Spielzeug

Heute bin ich über den newsletter von Sharable über ein wunderbares Projekt in Kroationen gestolpert. Hier werden Räume eingerichtet in denen Kinder nicht nur zum spielen kommen können, sondern sich auch Spiezeug ausleihen können um damit zu Hause spielen zu können.

Es gibt keinen Mitgliedsbeitrag für die Eltern und auch das Ausleihen ist kostenlos. Sogar Fahrräder können geliehen werden. Ein großartiges Beispiel für Wiederverwertung und Teilen. Die Mitglieder des Vereins kümmern sich um die Spielzeuge und reapieren auch kaputtes Spielzeug. Gesammelt werden die Spenden in Containern die in der Stadt aufgestellt sind.

Die (englische) Seite über das Projekt findet man hier Spielzeugbibliothek in Kroatien.

 

Shareable - Wie die Bevölkerung das Heft selbst in die Hand nimmt

“Sharing Cities: Activating the Urban Commons,” is a collection of 137 case studies and policies in 11 categories that demonstrate that a city run by the people is not only possible, but that much of it is already here. From participatory budgeting in Brazil to resident-managed public spaces in Italy to taxi cooperatives in the U.S., there’s almost no service that can’t be run democratically by citizens for each other. (Zitat aus dem Buch Sharing Cities)

Shareabel ist eine Webseite und eine Initiative die anhand unterschiedlichster Beispiele belegen möchte, dass eine demokratische durch die Bevölkerung organisierte Gesellschaft möglich ist. Dazu werden die unterschiedlichsten Themenfelder dargestellt. Das Buch "Sharing Cities" (englisch) mit einer Unmenge an Adressen, Beispielen und Ideen, kann als PDF kostenfrei - gegen Name, e-mail - downgeloadet werden. Derzeit wird ein Podcast produziert (die ersten drei Folgen sind auf der Seite anzuhören (englisch) in der es um das Zusammenrücken der Bevölkerung nach verschiedenen Katastrophen geht.

Eine unglaubliche Menge an Informationen und Beiträgen aus unterschiedlichsten Ländern dieser Erde für alle die sich für das Thema Teilen, Schenkökonomie und vieles mehr. Am besten wird die Bandbreite der Themen deutlich anhand des Misssion Statement von der Webseite von Shareable

Mission:

Shareable is a nonprofit media outlet and action network that empowers people to share for a more resilient, equitable, and joyful world. We inspire social change by publishing stories, analysis, and tools in collaboration with our global partners.

Values:

The Commons: Ensuring everyone can access and steward the commons, the source of our prosperity, well-being, and resilience.

Sharing: We’re passionate about the transformative power of sharing which brings joy, increases productivity, builds community, distributes wealth equitably, and reduces environmental impact.

Inspiration: The best stories, case studies, and role models inspire positive change.

Action: We learn by doing, lead by example, and advance new leaders in the sharing community.

Community: We are empowered by our commitment to our values, each other, and our community.

Diversity: Including diverse players, perspectives, and practices supports better outcomes.

Collaboration: Achieving our goals is best accomplished by working well with others.

Fun: The best solutions are so much fun that we can't resist them.

 

 

Next Organic Startup Award

Bereits im 6. Jahr wurde der Next Organic Startup Award verliehen. Mehr als 80 Bewerber waren am Start.

Ausgezeichnet wurden die besten Startups in den Kategorien

  • Landwirtschaft,
  • Social
  • Business,
  • Manufaktur,
  • Hersteller,
  • Zero
  • Waste
  • Dienstleistungen.

Kategorie Landwirtschaft
Bickus,
eine Initiative von hessischen Landwirten, die ausgediente Legehennen zu hochwertigen Produkten verarbeitet, anstatt sie der Tierfutterproduktion zu überlassen.

Kategorie Hersteller

Ethica Planet Foods aus Irland,
Ethica Planet Foods setzte sich mit einem Joghurt auf Haferbasis gegen eine starke Konkurrenz durch.

Kategorie Zero Wast

Refill Deutschland
macht es möglich in Geschäften,Bars und Behörden sein eigenes Trinkgefäß zu befüllen

Kategorie Social Business Konzept

Bantabaa Food-Dealer

Das Berliner Startup kochtgemeinsammit vornehmlich aus Afrika stammenden Geflüchteten Suppen, die nicht nur in einem eigenen Bistro verkauft werden, sondern auch im Glas in Büros geliefert werden.
 

Publikumspreis

plantAge

Dazu kommen noch die Preisträger

"Tlaxcalli" sowie "Pack it green" Nachhaltige Verpackungslösungen

 

Quelle : pressemitteilung von Next Organic und eigene Recherche

 

Seiten

RSS - Weblog von karl-heinz abonnieren