Die Anderen werden es schon richten

Wenn man sich, wie ich,  viel mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltzerstörung befasst, stellt man sehr schnell fest, dass es Lösung gibt. Eines der drängendsten Probleme mit denen wir uns als Menschheit konfrontiert sehen ist die Klimaveränderung die unser Leben bedroht. Dabei geht es ja nicht um überflutete Urlaubsinseln oder Trockenheit im Sommer. Es geht um nicht weniger als die Existenz der Menschheit. Das mag dramatisch klingen aber ich bin der Überzeugung dass viele Menschen tief in ihrem Inneren dieses Unbehagen bereits spüren.

Dabei gibt es Ansätze "das holisitsche Weidekonzept von Allan Savory"  oder auch eine Methode das Meer nachhaltig und regenerierend zu bewirtschaften. Green Wave Konzept. Das CO2 Speichervermögen von gesunden Böden ist wissenschaftlich unumstritten. Trotzdem wird die konventionelle Landwirtschaft mit ihren Bodenzerstörenden Erosionsauslösenden Bearbeitungsmethoden weiter unterstützt und gefördert.

 

Unzählige Forscher und Ökologen warnen seit Jahrzehnten vor den Folgen unseres Handelns. Trotzdem passiert so gut wie nichts. Alle "politischen" Ziele werden entweder nicht eingehalten oder gar nicht erst ratifiziert. David Suzuka ein weltweit renommierter Wissenschaftler und Umweltaktivist identifizierte vor vielen Jahren die drei Hauptursachen für unser "Nicht Handeln"

  • Die Technologie wird den Planeten vor Unheil bewahren , und alle nachteiligen Dinge können mit fortwährendem Streben nach industriellem Fortschritt gelöst werden.
  • Wirtschaftswachstum und Wohlstand werden jegliche Desinteresse oder Unzufriedenheit mit gesellschaftlichen Problemen beseitigen
  • Politische Vertreter im Amt handeln zugunsten der Menschen und ihrem Land, Und nur sie haben die Fähigkeit Richtlinien zu entwickeln die sich auf die Gesellschaft insgesamt auswirken.

Das kommt mir so vor wie der Spruch "Wer glaubt dass Projektleiter Projekte leiten der glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten". Die Verantwortliche für das Desaster sollen das Desaster beseitigen.

Man merkt das ja auch gerne in Diskussion wo immer wieder auf "die Politik" verwiesen wird. Man könnte das auch "Sich aus der eigenen Verantwortung stehlen" nennen. Ich bin der Überzeugung dass die meisten Menschen nicht wirklich glauben, dass die Politik uns aus dem Schlamassel befreien kann in das die Politik uns gebracht hat. So wenig wie eine Autoindustrie ein Interesse haben kann die getätigten Investitionen in Benzinbetriebene Fahrzeuge abzuschreiben und aus Freundlichkeit nun saubere Fahrzeuge zu bauen. Die derzeitige Wirtschaftsform kann kein Interesse an Menschen und/ oder Umwelt haben. Das einzige Ziel der derzeit vorherrschenden Wirtschaftsform ist es den Gewinn zu maximieren im wahrsten Sinne des Wortes "Auf Teufel komm raus".

Es liegt also an Uns etwas zu ändern. Wer die Bio-Landwirtschaft unterstütz in dem er "am besten" regionale Produkte kauft, der tut schon etwas. Wer vielleicht nicht zwei Mal im Jahr mit dem Billigflieger nach Malle fliegt tut schon etwas. Wer Plastik vermeidet, tut etwas, Wer Nachhaltige Produkte kauft, der tut etwas. Wie schrieb schon Goethe

Es kommt nicht aufs Denken, es kommt aufs Machen an.

 

 

 

 

 

    
    
    

 

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