Gartenlexikon

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A

Ausgeizen search for term
Als Ausgeizen wird das ausbrechen von Seitentrieben bei Tomaten bezeichnet.
Damit wird der Etrag gesteigert, da nun mehr Kraft in die verbleibenden Triebe
und Fruchtansätze gelangt. Die Geiztriebe sollten 3 bis 5 cm lang sein. Diese
Maßnahme muss alle 2-3 Wochen wiederholt werden.
ACHTUNG: Es gibt Sorten die brauchen das nicht und bei Kirschtomaten macht
man das auch nicht.
 
 
 
 
 
 

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B

Bodenart search for term

Bodenart

Mit ein wenig Gespür kann man sich einen ersten Eindruck über einen Boden machn in dem man einen kleinen Haufen möglichst feuchter Erde (wenn zu trockn etwas anfeuchten) in die Hand nimmer. Zerreiben Sie eine kleine Menge zwischen den Fingern.

* sandiger Boden

   fühlt sich körnig an, haftet nicht in den Fingerrillen. Er lässt sich nicht formden

* Schluffiger Boder

   nur wenig formbar, mehliges Gefühl an Finger, bröckelig und haftet in den Fingerrillen

* Lehmiger Boden

   Samtiges Gefühl, lässt sich formen, rollt man ein Würstchen ist es bröckelig

* tonhaltige Böden

   sind fast seifig, sehr gut formbar und rollbar, glänzende Flächen

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C

CMS Saatgut search for term

CMS steht für Cytoplastische Männliche Sterilität und ist ein Saatgut dass man zwischen Züchtung und Gentechnik ansiedeln kann. Diese Aart von Technik wird auch als "kleine Gentechnik" bezeichnet. Samen die aus CMS-Pflanzen hervorgehen sind zu 100% steril.

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E

Einjährig search for term

Als einjährige Pflanzen werden die Pflanzen bezeichnet die nur eine Vegetationsperiode benötigen vom Samen bis wieder zur Samenbildung. Sie blühen nur einen Sommer und sterben nach der Samenbildung ab. Typische einjährige Pflanzen sind:

  • Kapuzinerkresse
  • Ringelblume
  • Jungefer im Grün

 

Eisheilige search for term

Der Begriff geht auf auf alte Bauernregeln zurück und bezeichnet eine mögliche Kälteperiode um die Heiligen :Mamertus, Bischof von Vienne – 11. Mai, Pankratius, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai, Servatius, Bischof von Tongeren – 13. Mai, Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai, Sophia, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai, herum.
Frostempfindliche Pflanzen werden daher in der Regel erst nach den "Eisheiligen" ins Freie gesetzt.

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F

F1-Hybriden search for term

Der Begriff F1-Hybriden stammt aus der Vererbungslehre (Mendel - der mit den Erbsen) und bedeutet dass es die erste Tochergeneration (Filialgeneration daher das F) aus einer Kreuzung von Vater- und Mutter-Pflanzen ist. Das Problem ist nun, dass wenn man Samen aus diesen Hybriden gewinnt, die Eigenschaften der neuen Pflanzen keineswegs etwas mit der Pflanze zu tun haben muss aus der man das Saatgut gesammelt hat. Wenn man also immer die Eigenschaft haben will muss man immer wieder neues Saatgut kaufen.

Fruchtfolge search for term

Um ein auslaugen den Bodens z.B. durch den Anbau von Starkzehrern auf immer der selben Stelle zu vermeiden wird in jährlichem Wechsel eine anderes Gemüse angebaut. Der Anbau von immer dem gleichen Gemüs am selben Ort fördert auch das entstehen von Krankheiten.

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H

Humus search for term

Humus ist abgestorbene organische Bodensubstanz. Es ist die oberste Schicht unseres Gartenbodens. Diese organischen Bestandteile sind wichtig für das Wachsen und Gedeihen unserer Pflanzen. Ohne Humus kein Gartenbau. Daher sorgen vorausschauende Gärtner nicht nur für den Erhalt sondern auch für den Aufbau einer Humusschicht.

Hügelbeete search for term
Hügelbeete sind aufgeschüttete Beete die im Inneren einen Kern aus mehr oder minder zerkleinertem organischen Material haben. Durch die Hügelform vergrößert sich die Anbaufläche. Weiter bilden sich bei richtiger Anlage Kleinklimazonen die unterschiedlichen Pflanzenbedürfnissen gerecht werden.
Einige Autoren beschreiben die Möglichkeit jegliches organische Material, sogar Stoff, Pappe und organischen Müll,in den Kern einen Hügelbeetes einzubringen. Bei solchen Experimenten sollte man jedoch auf eine mögliche Kontamination mit Schadstoffen tunlichst achten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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K

Krautfäule search for term

auch Braunfäule oder Knollenfäule genannt. Es ist ein Virus der sich zuerst an den Blättern zeigt. Diese werden von den Spitzen oder Seiten her grau-grün gefleckt. Vor allem Kartoffel und Tomaten werden gerne befallen. Karteoffeln und Tomaten sollten daher nie direkt aneinander geplfanzt werden. Tomaten werden weniger befallen wenn diese vor Nässe geschützt werden.

 

 

 

 

Kreuzblütler search for term

Kreuzblütler sind eine Pflanzenfamilie. Sie enthält mehr als 4000 Arten davon einige wichtige Kulturpflanzen. So zum Beispiel die Kohlsorten.
Der Name Kreuzblütler leitet sich von der Anordnung der vier Kronblätter der Blüte ab Ein weiteres wichtiges Erkennungsmerkmal der Kreuzblütler sind die zwei Kreise mit insgesamt sechs Staubblättern

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M

Mischkultur search for term

Mischkultur ist der Anbau unterschiedlicher Pflanzen an einem Ort. Dabei werden die Pflanzen nach verschiedenen Aspekten ausgewählt. * Pflanzen die sich gegenseitig schützen. z.B. Zwiebel und Möhren. Wobei die Zwiebel die Möhre vor der Möhrenfliege schütz. * Ergänzung bei der Nähstoffversorgung. z.B. Erbsen reichern mit Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden an den andere "starkzehrer" nutzen können * Unterschiedliche Wurzeltiefen der Pflanzen nutzern auf engem Raum unterschiedliche Ebenen

Mistbeet search for term

Sofern man Pferdemist zur Verfügung hat, kann man mit dieser Methode bereits sehr früh im Jahr mit dem Aussäen beginnen. Dazu hebt man im Beet eine Grube mit ca. 40 cm Tiefe aus. Die Breite ist wie die Beetbreite. In diese Grube füllt man nun trockenes Stroh, Laub oder ähnliches Material. Auf diese ca. 10 cm starke Schicht wird nun der Pferdemist eingebracht und festgetreten. Danach die Schicht mit weiterem Laub o.a. abdecken und dann mit ca. 20 cm Erde abdecken. Die Hitze die sich bei der Verrotung bildet wärmt den Boden. Sollte die Verrotung zu stark sein, einfach einige Tage die Mistschicht mit Folie abdecken und erst dann das Beet schliessen. Man kann dieses Beet sehr früh nutzen vor allem wenn man die Sämlinge oder Pflanzen mit Flies vor der Kälte schützt.

Mulchen search for term

Mulchen ist das abdecken des Bodens mit geeignetem Material. Dies kann Heu, Stroh, gehäckselte Rinde sein. Mulchen verfolgt den Zweck die Bodenfeuchtigkeit länger zu erhalten (Schutz vor Austrocknen) sowie den Bodenlebewesen durch Verrottung eine Nahrung zu bieten. Ein weiterer Aspekt des Mulchens ist das unterdrücken von unerwünschten Beikräutern. Zu beachten ist, dass z.B. Rindenmulch den Boden saurer macht.

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N

Nematoden search for term

Nematoden sind winzige Fadenwürmder die für den Boden nützlich sind. Nur einige Arten fressen Wurzeln und Stengel an und wirken so schädlich. Tagetes und Ringelblume geben einen Stoff ab der Nematoden fernhält. Ideal ist dies als Randbepflanzung z.B. bei Kartoffeln oder in Mischkultur mit Kartoffeln.

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S

Samengewinnung search for term

Wie bei F1 Hybriden schon bschrieben eignte sich dieses Saatgur nicht zur Samengewinnung. Gewinnen Sie Saatgut aus sortenreinen Pflanzen. Das sind die lokalen Sorten, Samen aus Pflanzen die in entsprechenden Samenhandlungen gekauft wurden. Achten Sie darauf dass das Saatgut genfrei ist. Gentechnisch verändertes Saatgut ist häufig genauso F1-Hybriden nicht fortpflanzungsfähig. Eine gute Seite zur Info über Saatgutgewinnung http://www.kraizschouschteschgaart.info/techniken_saatgutgewinnung.html Wie bei F1 Hybriden schon bschrieben eignte sich dieses Saatgur nicht zur Samengewinnung. Gewinnen Sie Saatgut aus sortenreinen Pflanzen. Das sind die lokalen Sorten, Samen aus Pflanzen die in entsprechenden Samenhandlungen gekauft wurden. Achten Sie darauf dass das Saatgut genfrei ist. Gentechnisch verändertes Saatgut ist häufig genauso F1-Hybriden nicht fortpflanzungsfähig. Eine gute Seite zur Info über Saatgutgewinnung http://www.kraizschouschteschgaart.info/techniken_saatgutgewinnung.html

Staude search for term

Stauden sind krautige Pflanzen die im Gegensatz zu Sträuchern nicht verholzen sondern dauerhaft weich bleiben. In der Regel sterben die oberirdischen Pflanzenteile nach jder Vegetationsperiode ab.

Stratifikation search for term

Begriff der Samenbehandlung. Alle Samen benötigen einen besonderen Reiz umd zu keimen. So müssen manche Samen dem Frost ausgesetzt werden (Alternative : Gefrierschrank) manche benötigen ein Buschfeuer, bestimmte Lichtverhältnisse etc. Wenn man diese Umgebungsbedingungen künstlich herstellt spricht man von Stratifikation

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V

Veredelungsunterlage search for term

Wenn man Obstbäume kauft, dann sind diese in der Regel veredelt. Das heißt, dass die gewünschte Sorte auf einer sogenannten Unterlage aufgepfropft wurde. Die Größe des Baumes und die Geschwindigkeit in der er wächst ist dann nur abhängig von dern Unterlage.

Meist wird die Unterlage auf dem Etiktett angegeben oder die Baumschule kann einem Auskunft geben.

Hier eine Übersicht über die gebräuchlichen Unterlagen (geordnet nach der Wuchshöhe)

  • schwachwachsende Gruppe (Spindelerziehung, 0,4 bis 0,5 m Stammhöhe)
    • M9
    • M26
  • mittelstark wachsende Gruppe (Buschbäume, Stammhöhe 0,6 m bis 0,8 m)
    • MM 106
    • M7
    • M4
  • stark wachsende Gruppe (Halbstämme 1,2 m bis 1,4 m)
    • M25
    • A2
  • sehr stark wachsende Gruppe (für Hochstämme, Stammhöhe ca. 1,8 m)
    • Sämling

 

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W

Waldgarten search for term

Die Idee die hinter einem Waldgarten steht ist die Idee in mehreren Ebenen - vom Boden bis hin zu großen Bäumen- ein System sich permanent regenerierender Pflanzen zu schaffen. Wobei mit Waldgarten in diesem Fall ein System an essbaren Pflanzen gemeint ist. Walnuss- Obstbäume,Beerensträucher, fruchttragende Büsche, Kräuter bis hin zu Wurzelgemüse.

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Z

Zeigerpflansen search for term

Zeigerpflansen sind Pflanzen die einen Anhaltspunkt zur Beschaffenheit des Bodens geben. Löwenzahn zeigt stickstoffreichen Boden an, zeigt aber auch schweren, oder verdichteten Boden an Stifmüttern können ein Zeichen für kalkarmen Boden sein

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