Ein Besuch bei Pachamama

Über einen Prospekt in einer Tourist Info sind wir auf einen Ort in Slowenien gestoßen der uns einen Besuch Wert erschien. Also haben wir uns am Sonntag auf den Weg gemacht und haben Pachamama in Slowenien besucht. Wir wurden sehr freundlich von dem Besitzer und seiner Familie empfangen und obwohl sie einen Workshop und eine Gruppe da hatten nahmen sie sich Zeit für uns.

Das erste was einem auffällt ist das bunte Haus mit den Bemalungen. Am Eingang wird man von einem hübschen Schild begrüßt das einem zeigt "Hier bin ich willkommen"

Geht man dann um die Ecke erkennt man einen Teil das Hauses. Hier herrscht Harmonie und man weiß gar nicht wo man hin sehen soll, so viele Eindrücke prasseln auf einen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles was man sieht wurde von Dhiraj und Luz geschaffen. Wie sie uns erzählten war das Grundstück früher ein Maisacker und es gab keinen Baum und Strauch darauf. Alles wurde in mühevoller Arbeit im Laufe der Jahre geschaffen. Heute kann man sich das nicht mehr vorstellen. Man läuft neben riesigen Bambuswäldchen. Meist auf mit Mosaik belegten Pfaden. Immer wieder kommt man an experimentellen Bauwerken aus Naturmaterial vorbei. Aber auch dauerhaftes Material wie Beton wird verwendet. Wie Dhiraj erzählte, hatte sich einiges eben auch nicht bewährt und wurde dann durch dauerhaftes Material ersetzt.

Da das Gelände bzw. Gebäudeteile auch an Gruppen vermietet werden gibt es kleine Hütten zum Schlafen.

Dazu gibt es Toiletten und eine Menge auf dem Gelände verteilter Duschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer wieder wird man durch kleinere oder größere Bauwerke überrascht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich fehlt auch eine Outdoorküche nicht.

 

 

 

mit einem wundervollen Mosaikboden

Obwohl die Familie 25 Jahre an dem Projekt arbeitet, wird ständig daran gebaut und verbessert. So soll die Sommerküche ein Dach bekommen, da die Erfahrung gemacht wurde, dass das Wetter langfristig den Mauern schadet. Auch das hat mich bei dem Gespräch mit Dhiraj angenehm überrascht. Da ist einer, der weiß was er will und kann, der aber keine Probleme damit hat, auch mal zuzugeben, dass etwas nicht so funktioniert hat. So schön auch der Bambus ist und so viele Verwendungsmöglichkeiten er bietet, aber er ist auch sehr invasiv und schwer im Zaum zu halten - Aber ist es nicht wunderschön?

immer wieder überraschen neue Ein- und Durchblicke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mosaike

Plätze zum Essen und Reden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dhiraj führte uns dann noch in sein earthship Gewächshaus, an dem er aber noch einige Verbesserungen vornehmen möchte. Die Arbeit mit den Reifen würde er aber nicht mehr machen, erzählte er.

Danach noch in seine Holzwerkstatt, in der gerade ein Workshop zum Bau einer Bambusflöte stattfand. Dhiraj drechselt schöne Schalen und Behältnisse, die man in einem kleinen aber wunderschönen Shop kaufen kann. Dort erklärte uns Luz, die Frau von Dhiraj, noch ausführlich die Produkte bevor wir uns wieder auf den Weg nach Hause machten.

Bilder vom Shop habe ich nicht eingestellt, der ist so schön den muss man selber sehen ;-)

Ach ja, der Eintritt in den Garten, oder sollte man sagen die Erlebniswelt kostet 5,- € pro Erwachsener, unsere Tochter musste nichts bezahlen.

Im Shop gibt es neben den Holzobjekten von Dhiraj auch selbst gemachte Seifen von Luz und diverse andere kleine Dinge.

Fazit: Nicht nur ein Besuch der sich lohnt, sondern auch eine Inspiration und ein Beweis dass vieles möglich ist, wenn man einen Plan und die Ausdauer hat ihn zu realisieren.

 

 

 

 

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