Permakultur - das ethische Gerüst

Permakultur ist für mich ein ganzheitlicher Denkansatz der auf ethischen Prinzipien ruht.

Diese Prinzipien sind

  • Sorge um das Land /care of the earth)
  • Sorge um die Menschen (care of the people)
  • Teile den Überschuss (share the surplus)

Dabei ist Sorge nicht sich Sorgen machen sondern sich um etwas kümmern. Ein ganzheitlicher oder holistischer Ansatz bemüht sich darum möglichst alle Aspekte zu erfassen und in das Tun in die Lösung zu integrieren. Als Design ist Permakultur ein Rahmen in dem bestimmte Schritte abgearbeitet werden um zu einem Ergebnis zu kommen.

Permakultur ist weit mehr als einen Garten zu bewirtschaften sondern es ist eine Idee. Eine nicht neue Idee, dass alles auf diesem Planeten zusammenhängt und dass diese Zusammenhänge bestimmten Regeln folgen. Beachtet man diese Regeln kommt man zu einem besseren Ergebnis das Allem dient.

Es ist ein Weltbild in dem Alles mit Allem vernetzt ist und eine Aktion in einem System eine Reaktion bedingt (kybernetische Systemtheorie). Wenn der Wald abgeholzt = erodiert der Boden. Ein ganz einfacher und simpler Mechanismus der in allen Teilen des Planeten Gültigkeit hat.

Permakultur versucht aber nicht nur diese Regeln zu Erkennern (zum Beispiel durch Beobachtung), sondern ist auch bestrebt den Zustand zu etwas Besserem zu verändern. So geht es in der Permakultur nicht nur darum den Boden nicht weiter auszulaugen (den Zustand nicht zu verschlechtern) sondern es ist das Bestreben den Zustand permanent zu verbessern.