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  • Buch – Utopia 2048

    Gerade bin ich fertig geworden mit dem Buch “Utopia 2048” von Lino Zeddies. Eine nicht allzu ferne Utopie, die von zwei “Zeitreisende” erkundet wird. Nein, eigentlich sind es keine Zeitreisenden, sondern die beiden Menschen haben sich in einen Komaschlaf versetzen lassen und sind nun 30 Jahre später aufgewacht. Mit einem Coach, Betreuer erkunden sie die neue Welt. Und neu ist vieles an dieser Welt und vor allem – vieles ist besser.

    Das Buch ist nicht nur amüsant zu lesen, sondern es gibt immer wieder Hinweise auf Methoden, Protagonisten oder Verfahren, die es ermöglicht haben, diese Utopie entstehen zu lassen. Ich habe eine Menge Neues erfahren und bin immer wieder auf neue Techniken gestoßen.

    Lino Zeddies packt bereits vorhandenes in eine Geschichte, in der diese Gedanken Realität wurden. Es ist eben nicht Science Fiction, sondern es ist eine Real-Utopie. Eine mögliche Welt, die nur darauf wartet, von den Menschen in die Wirklichkeit gehoben zu werden.

    Nicht alles ist Friede Freude Eierkuchen. Nicht alle Ländern sind mit im Spiel. Das macht die Story etwas realistischer und trotzdem möchte man gerne selbst in dieser Welt leben.

    Eine uneingeschränkte Empfehlung und für 13,99 € ein fairer Preis für das Buch. Unter Lino Zeddies gibt es mehr Informationen, einen Blog (der nicht sonderlich aktuell ist) und die utopischen Grafiken aus dem Buch.

    Quelle Beitragsbild:
    UTOPIA 2048 – BERLIN FRIEDRICHSTRASSE, BY AERROSCAPE / Lino Zeddies, CREATIVE COMMONS LIZENZ: CC BY-NC-SA

     

  • Bärlauchzeit

    Jetzt ist sie wieder da, die Bärlauchzeit. Pesto mit Nudeln gibt es derzeit öfter und wir freuen uns alle an dem stetig wachsenden Feld auf unserem Grundstück. Jedes Jahr wird es etwas größer und beschert uns reiche Ernte.

    Neben frischem Pesto machen wir aber auch Bärlauchsalz, Bärlauchbutter und einen Teil davon frieren wir auch in Portionen ein.

    Zurzeit finden wir es etwas kalt hier in Ungarn, aber die Natur zeigt uns, dass Hoffnung besteht.

    Die Kirschen blühen bereits in aller Pracht und Gott sei Dank, hören und sehen wir auch eine große Anzahl an Bienen.

    Als unsere Weide geblüht hatte waren nur ganz wenige Bienen unterwegs und wir hatten uns schon Sorgen gemacht. Aber offensichtlich war es ihnen einfach zu kalt, Auch Pfirsiche haben ihr Blütenkleid angezogen und lassen uns auf eine reiche Ernte hoffen.

     

     

     

     

     

    Letztes Jahr war die Pfirsichernte nicht so üppig. Jetzt kann nur noch eine Frostnacht die ganze Pracht und Hoffnung zerstören. Das kam in den letzten Jahre auch mehrfach vor, sodass die Obsternte dann spärlich ist oder ganz ausfällt.

     

  • GemüseheldInnen

    Dieser Tage bin ich im Fernsehen über einen Film gestolpert, der die Aktivitäten der Gemüseheldinnen in Frankfurt dokumentiert. Ein sehenswerter Film in der Mediathek hier zu finden, der zeigt, was wenige Menschen mit Mut und einem unerschütterlichen Ziel erreichen können.

    Auf Ihrer eigenen Webseite GemüseheldInnen Frankfurt erfährt man mehr über die MitmacherInnen und Ihre Ziele und was sie schon erreicht haben, aber auch was sie noch erreichen möchten.

    Ach ja und ein Buch über Urban Farming haben die Gründerinnen auch noch geschrieben. Hier gehts zum Verlag.

    Ein Film der Spaß macht zum Ansehen und eine Webseite, die man gerne mal besuchen sollte.

     

    Bild von Lubos Houska auf Pixabay

  • Prix Climat 2022 – Schweiz

    Heute bin ich mal wieder über eine informative und schön gemachte Seite gestolpert. Die Klima-Allianz Schweiz hat die Initiative Prix Climat 2022 gestartet.

    Der Prix Climat wird von der Klima-Allianz am 10. März 2022 an innovative Landwirt*innen vergeben. Für die Preisverleihung sind 6 Betriebe nominiert, die klimafreundliche Landwirtschaft betreiben.

    Auf der Webseite des Prix Climat  finden sich gut aufbereitete Informationen zum Thema Klima und Landwirtschaft. Der Prix Climat zeigt aber auch Lösungen auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Landwirtschaft. 6 Nominierte werden auf der Seite, mit jeweils einem kurzen Film und ergänzenden Daten vorgestellt.

    Jeder der Nominierten hat eine eigene Art, das Thema Klima und Landwirtschaft in Einklang zu bringen. Für mich am interessantesten war zu sehen, dass auch sehr kleine Höfe nicht nur einen Beitrag zum Thema Klimaschutz leisten, sondern eine Nische gefunden haben, in der auch diese kleinen Höfe eine Chance haben. Auch in Deutschland gibt es genügend Kleinsthöfen, denen in der Regel von der Agrarindustrie die Existenzberechtigung abgesprochen wird.

    Alles in allem eine Seite die es lohnt mal angesurft zu werden.

     

     

     

  • Traurige Zeiten

    Es sind traurige Zeiten und die Empörung eines Menschen mag nicht gehört werden. Aber weil mich gerade so vieles aufregt, möchte ich meine Stimme erheben. Eigentlich möchte man ja nur noch schreien “Gehts noch?”

    Wieder ein Krieg mitten in Europa. Denen, die heute so erstaunt tun, als sei das etwas völlig Neues, sein bitte daran erinnert, dass die Einverleibung der Krim oder 2014 die Annektion bzw. die Installation der separatistischen »Volks­republiken« in Donezk und Luhansk, die fast vollständig von Russland abhängig sind, die seit 2014 diktatorische, quasi-staatliche Strukturen aufgebaut haben auch mit Krieg bezeichnet werden kann.

    Der Jugoslawien-Krieg wird wenigstens so genannt und dauerte noch vor nicht einmal 25 Jahren an, mit unendlichem Leid für die Bevölkerung und unter Einsatz von Nato-Truppen.

    Krieg in Europa, auch in den letzten Jahrzehnten Realität.

    Beschämend finde ich die Reaktionen auf die erneute Eskalation eines machthungrigen Diktators, mit dem jahrelang aus wirtschaftlichen Interessen Kuschelkurs gemacht wurde,

    “Wer mit dem Teufel tanzt, braucht feuerfeste Unterhosen”

    Wie clever die Einschätzung eines Herrn Putin in Deutschland ist, zeigten die Äußerungen des Marinechefs Schönbach “Die Halbinsel Krim ist weg, sie wird nicht zurückkommen.” Den von westlichen Staaten befürchteten Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine bezeichnete er als “Nonsens”. Was Russlands Präsident Wladimir Putin wirklich wolle, sei “Respekt auf Augenhöhe”, sagte der Vizeadmiral. “Es ist leicht, ihm den Respekt zu geben, den er will – und den er wahrscheinlich auch verdient.”

    Dafür musste er zwar in den Ruhestand, weil das nicht opportun war, aber es zeigt auch, welchen Kurs Deutschland gegenüber Diktatoren fährt, wenn es wirtschaftlich opportun ist.

    Immerhin haben linke Politiker wie Sahra Wagenknecht inzwischen eingeräumt, dass sie sich in Sachen Putin geirrt haben.

    Nun bin ich kein Freund von Amerika und kein Gegner von Russland. Das mag sich zwar für manche Journalisten gut anfühlen, wen sie so einfach zwischen schwarz und weiß unterscheiden können. Fakt ist aber, dass es ein stetig wachsende Zahl an Diktatoren auf diesem Planeten gibt, denen keiner Einhalt gebietet außer es geht ums so wichtige Dinge wie Öl (siehe Irak/ Iran Krieg(e))

    Und Deutschland? Deutschland ist mitten drin und gerne dabei. Wenn Bolsonaro einen wichtigen Teil des Erd-Ökosystems killt, dann ist das zwar doof, aber das Palmöl, das als Bio-Diesel dem Sprit beigemischt wird,  gerne importiert. Aus ökologischen Gründen, man könnte  lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Der chinesische Diktator darf auch gerne machen, was er gerade lustig findet. “Chinas Uiguren-Politik gleicht einem stillen Völkermord: über eine Million willkürliche Internierungen, Folter, Zwangsarbeit, Kulturvandalismus, Umerziehung von Kindern und Erwachsenen, Zwangssterilisierungen. Die Region Xinjiang, die nur noch dem Namen nach autonom ist, steckt im eisernen Würgegriff Pekings (arte.tv)”

    Das ist zwar auch böse, aber wir brauchen ja China als Absatzmarkt, als Werkbank als Chiplieferant als was auch immer. Wirtschaft recht fertig offensichtlich alles und  wenn sich das Gewissen ja doch mal rühren sollte, kann man ja gerne für eine NGO spenden.

    Ach ja und wenn Ex-Bundeskanzler gute Kumpels mit Diktatoren sind und gerne auch deren Jobs machen, dann braucht man sich nicht wundern, wenn man am Ende 55 % eines Energieträgers von diesem Kumpel bezieht.

    Gehts noch? Nein, es geht schon lange nicht mehr. Diejenigen, die das Land regieren sollten, gefallen sich in blassen Auftritten und salbungsvollen Worten. Das Verständnis dafür, dass wir alle auf einem Planeten leben, kommt im Denken dieser Menschen nicht vor. Wir sitzen in einem kleinen Ruderboot und vorne macht einer ein Loch in den Boden. Die hinten sitzen zucken mit der Schulter und erzählen dem Rest, dass, der das ja darf, denn es ist ja “seine” Seite.

    Es gibt kein Land, das einem Politiker gehört. Es gibt keine Ressource, die das Eigentum von jemand ist. Es gibt nur brutale Menschen, die sich mit Gewalt nehmen, was ihnen gerade gefällt und sich einen Scheiß um die Anderen kümmern.

    Menschenrechte sind Menschenrechte und können nicht beliebig je nach Wetterlage interpretiert werden. Wer nicht den Arsch in der Hose hat Entscheidungen zu treffen und diese auch umzusetzen, sollte nicht Politiker werden. Wer zudem Einscheidung trifft, die andere ausbaden müssen, der hat sich als Führungskraft völlig disqualifiziert.

     

    Quellen:
    https://www.swp-berlin.org/10.18449/2019S03/
    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/admiral-schoenbach-ruecktritt-103.html
    https://www.arte.tv/de/videos/100174-000-A/china-das-drama-der-uiguren/https://www.arte.tv/de/videos/100174-000-A/china-das-drama-der-uiguren/

    Bild von Stefan Keller auf Pixabay

     

  • Meta(Versum)

    Mister Zuckerberg möchte ja gerne die Menschheit mit einem neuen System beglücken. Meta-Versum, das virtuelle Spiel- und Arbeitszimmer der neuen digitalen Bewohner dieses Planeten. Einfach von Zuhause aus arbeiten mit den Tools die einem Meta zur Verfügung stellt. Kommunikation mit Arbeitskollegen wie in Corona Zeiten geübt nur auf einem neuen Virtual Realitiy Level. Keine Angst mehr in Unterhosen beim Zoom Meeting zu erscheinen, weil man vergessen hat, dass es ja eine Kamera gibt. Zukünftig wird ein Avatar (designt nach eigenen Vorstellungen) die eigene Erscheinung ins rechte Licht rücken. Ob Sixpack oder schlanke Erscheinung, alles lässt sich (gegen Geld) realisieren und dem Gegenüber verkaufen.

    Sämtliche Geschäftsdaten laufen über einen Meta-Server und soweit Facebook, Instagram oder WhatsApp nicht eh schon haben, werden auch die letzten Reste der Privatsphäre dem “cool Sein” geopfert.

    Ein guter Artikel über das Meta-Imperium hier im Startnext Blog

     

    Bild von Chetraruc auf Pixabay

  • Afforestt

    Afforestt ist ein Dienstleister für die Schaffung natürlicher, wilder, wartungsfreier, einheimischer Wälder. Bei Afforestt arbeiten wir leidenschaftlich vor Ort und außerhalb, um die besten Lösungen zu den geringstmöglichen Kosten anzubieten. Afforestt wurde im Januar 2011 gegründet und ist ein gewinnorientiertes Sozialunternehmen mit der Mission, unsere heimischen Wälder zurückzubringen. Unsere Mission ist es, unsere verlorenen Wälder zurückzubringen, indem wir sie erschaffen. (Quelle: Afforestt Webseite)

    Ich kenne Afforestt aus einem TED Vortrag, in dem der Gründer erklärt, dass er einen Wald auch auf kleinsten Flächen erschaffen kann und dieser Wald auch in sehr kurzer Zeit groß wird.

     

     

    Jetzt bin ich auf der YouTube Seite von Afforestt auf eine Video-Serie gestoßen, in der der  Gründer von Afforestt Shubhendu Sharma den Prozess erklärt, wie man so einen Wald anlegt.

    Hier der Link: Afforestt auf YouTube

    Es ist ein Beispiel aus Indien, da es eine indische Firma ist und die Videos sind auf Englisch. Aber es sind 11 hervorragend gemachte Videos und mit etwas Englisch versteht man eine Menge von der Idee, wie man einen schnell wachsenden Wald auf kleinen Flächen anlegt. (Außerdem kann YouTube Videos auch auf Deutsch übersetzen – per Untertitel)

    Die Tätigkeit von Shubhendu Sharma gründet sich auf der Forschung und der Tätigkeit von Dr. Akira Miyawaki (1928 – 2021).  Siehe auch die Webseite

  • Crowdfunding Kampagne: water is love

    Was ist mehr als Leben. Es ist die Basis unserer Existenz. Diese Basis droht zu verschwinden.
    In vielen Gebieten dieser Erde breiten sich Wüsten aus und Wasser wird zu einem immer
    kostbareren Gut.

    Ein Film über diese Problematik aber auch die Lösungen ist im Entstehen und soll über eine Crowdfunding Kampagne finanziert werden. Der entstandene Film soll dann kostenlos zur Verfügung stehen. Eine Sache die es wert ist unterstützt zu werden. Noch 24 Tage (Stand heute) kann man dieses Projekt unterstützen.

    Webseite von Water is Love

    “Dieser Dokumentarfilm wird uns einladen, die Klimakrise als einen Moment der Möglichkeit für Regeneration und systemischen Wandel zu verstehen. Wir gehen auf eine Reise, um herauszufinden, wie eine erneuerte Beziehung zum Wasser und zueinander es uns ermöglichen kann, beschädigte Ökosysteme zu regenerieren und Traumata angesichts einer sich radikal verändernden Welt zu heilen. Wir erforschen, wie heilende Liebe und die Wiederherstellung der zerbrochenen Beziehungen untereinander und die Heilung unserer zerbrochenen Beziehung zur Erde sich gegenseitig bedingen.” (Quelle: Webseite: Water is Love)

  • Grüneres und privateres Intern

    Internet bedeutet in fast allen Fällen eine Offenlegung unserer Handlungen und Interessen. Die meisten wissen, dass Google eine riesige Werbemaschine ist. Nicht unser Interesse an den Themen, die wir suchen, steht bei der Ergebnisliste im Vordergrund, sondern die Werbeinteressen des Konzerns.

    Über Alternativen habe ich ja schon mal geschrieben. Nun sind mir weitere aufgefallen. Neben der Suchmaschine Qwant, gibt es auch eine deutsche Suchmaschine meatager. Metager wird getragen vom gemeinnützigen SUMA-EV, Verein für freien Wissenszugang.

    Metager trackt weder den Benutzer noch werden Daten gespeichert. Der Quellcode von metager ist open source. Dazu ist metager 100 % Ökostrom. Die Installation eines Firefox Add-ons ist völlig problemlos.

    Aus dem Bereich Postfächer, Kalender, Adressbuch  gibt es zwei Kandidaten POSTEO und mailbox.org. Beide Unternehmen schreiben sich „grünes Internet“ auf die Fahnen. Dazu kommt Werbefreiheit und hohe Sicherheitsstandards. Beide Firmen sind nicht kostenlos aber der monatliche Beitrag ab 1 € ist sicher kein großes Hindernis.

    Datenschutz und Ökologie sind eben nicht für Null zu haben und sollten etwas wert sein.

  • Gründe Webseiten

    Eine grüne Webseite. Hatte ich mir noch nicht überlegt, aber ja, wir wissen ja alle, dass das Internet nicht gerade wenig Strom verbraucht und auch jeder Aufruf der eigenen Webseite verbraucht Strom und produziert damit CO₂.

    Aufmerksam wurde ich auf die Seite „Gute Seite“, die sich als Verzeichnis von Agenturen für Webdesign und Kommunikation versteht, die das Thema grünes Internet auf der Agenda haben.

    Unter https://gute-seiten.org/tools/ finden sich eine Menge Links zu Tools oder Webseiten, die einen die eigene Webseite überprüfen lassen und auch Tipps zur Optimierung parat haben.

    Es lohnt sich, sich Gedanken darüber zu machen. WordPress hat eine Menge an Tool Plugins parat die einem helfen die Webseite schneller und leichter und damit auch CO₂ freundlicher zu machen.