Seifenöle

Aprikosenkernöl wird wie das Mandelöl durch Kaltpressung der Kerne gewonnen. Die Kerne haben ca. 35 % Ölanteil.
Aprikosenkernöl ist ein wertvolles Öl und wird daher in der Seifensiederei eher als Öl für die Überfettung eingesetzte.
Dabei wird das Öl am Ende des Verseifungsprozesses hinzugefügt, sodass nur ein kleiner Anteil des Öls verseift wird.

Die Ähnlichkeit zu Mandelöl ist nicht verblüffend, wenn man weis, dass die beiden Bäume miteinander verwandt sind.
Aprikosenkernöl wirkt in Seifen rückfettend, da es vor allem für trockene Haut geeignet ist.
Es soll auch aufgrund seines Gehaltes an Enzymen verjüngend wirken.

Seifen mit Aprikosenöl sind nicht lange haltbar und sollten in wenigen Monaten aufgebraucht sein.

Empfohlener Anteil in Seifen:
5 %

Auswirkung auf Härte der Seife:
mittlere Härte

Inhaltsstoffe des Öls:
Sein hoher Gehalt an Vitamin E, B-Vitaminen und essentiellen Fettsäuren macht es zu einem äußerst hochwertigen Öl,

Auswirkung auf die Schaumbildung:
sehr geringe

Verseifungszahl:
0.1350

 

Babassuöl hat ähnliche Eigenschaften wie Kokosöl und wird auch ähnlich verwendet. Gewonnen wird das Öl aus den 10-12 cm langen Früchten der Babassupalme entweder durch Erhitzen und abschöpfen oder durch Kaltpressung.

Es riecht nussig / Kokosartig bis talgig. Raffiniertes Öl ist geruchlos und weiß.

Babassuöl sollte nur rückstandsgeprüft gekauft werden da natives Öl schon mal mit Hefen und Bakterien belastet ist.

Bei Hautkontakt schmilz das Öl sofort und hinterlässt einen seidigen Effekt. Das Öl dringt schnell aber nicht tief in die Haut ein. Der hohe Gehalt an Laurinsäuren wird antimikrobiell.

Das Öl wird in der Kosmetik nicht nur für trocken, sondern auch für fettige Haut und Mischhaut verwendet, sondern auch gegen entzündliche Unreinheiten eingesetzt.

Babassuöl gibt eine harte und gut schäumende Seife.

Empfohlener Anteil in Seifen:

50 %

Auswirkung auf Härte der Seife:

mittlere Härte

Inhaltsstoffe des Öls:

Laurinsäure (ca. 41 %), Ölsäure (ca. 16 %), Myristinsäure (ca. 15 %), Linolsäure (ca. 4 %), Caprylsäure (ca. 4 %), Caprinsäure (ca. 4 %)

Auswirkung auf die Schaumbildung:

mittel

Verseifungszahl:

0.1750

Hanföl wird aus dem Samen durch Kaltpressung gewonnen. Das leicht verderbliche Öl sollte in einer dunklen Flasche kühl aufbewahrt werden.

Hanföl riecht krautig und aromatisch. Es ist von Gelb-Grünlicher Farbe bei Kaltpressung. Dunkelgrüne Farbe deutet eher auf eine Warmpressung hin. Aufgrund seines Fettsäurespektrums und eines nussigen Geschmacks ist es ein hochwertiges Öl für die Ernährung.

Hanföl macht Haut und Haare weicher und ist aufgrund seiner Fetteigenschaften auch gut für entzündliche Haut. Da das Öl relativ teuer ist, kann wird es nur sparsam verwendet. Hanföl macht eine relativ weiche Seife, die auch nur etwas schäumt.

Früher als Hanföl weiter verbreitet war, wurden auch reine Seifen aus dem Öl hergestellt

Empfohlener Anteil in Seifen:
15 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
macht weiche Seife
Inhaltsstoffe des Öls:

Vitamin E

Auswirkung auf die Schaumbildung:
sehr geringe
Verseifungszahl:
0.1345

Jojobaöl wird gewonnen aus den Samen eines immergrünen Strauches. Die Samen sind nur 1 cm lang. Das Ergebnis ist ein bei Zimmertemperatur flüssiges Wachs.

Jojoba wird kommerziell in den USA, Israel, Argentinien, Peru und Australien angebaut. Der Strauch bevorzugt wüstenähnliche Klima.

Die Samen enthalten zu 50 % Fett.

Jojoba verfugt über einen natürlichen Sonnenschutz. Da das Fett nahezu unbegrenzt haltbar ist verbessert es auch die Haltbarkeit in Mischungen.

Es pflegt durch seine günstige Fettsäurezusammensetzung die Haut und ist für alle Hauttypen geeignet.

Empfohlener Anteil in Seifen:
5 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
Inhaltsstoffe des Öls:
Auswirkung auf die Schaumbildung:
Verseifungszahl:
0.0660

Gewonnen wird Kakaobutter durch Pressen des Kakaosamens. Es gibt auch eine chemische Extraktionsmethode.

Die bohnenförmigen Samen enthalten etwa 50 % Fett. Kakaobutter hat eine spezielle Konsistenz die bis zum Schmelzpunkt (32-36° C) hart und spröde ist und dann plötzlich zu schmelzen beginnt.

Kakaobutter wird in Blöcken als auch in Pellets und Pulver angeboten.

Der Gehalt an Unverseifbarem ist mit 0,4 % relativ gering. Kakaobutter ergibt eine harte Seife, die cremig auf der Haut ist, aber nicht schäumt.

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
15 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
harte Seife
Inhaltsstoffe des Öls:
Auswirkung auf die Schaumbildung :
keine
Verseifungszahl:
0.1380

Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Das Fruchtfleisch wird zerkleinert und getrocknet und anschließend in einer Mühle ausgepresst.

Kokosöl hat eine weißliche bis gelbliche Färbung und riecht nach Kokosnuss. Raffiniertes und desodoriertes Öl hat keinen Geruch.

Kokosöl nimmt viel Wärme beim Schmelzen auf. Daher wird es in der Lebensmittelindustrie gerne für einen Kühleffekt (u.a. Eiskonfekt) eingesetzt.

Kokosöl ist bei Raumtemperatur fest, da sein Schmelzpunkt bei etwa 20 bis 25° C liegt.

Bei der Seifenherstellung ist das Kokosöl ein wichtiger Bestandteil, da es einen starken Schaum bildet. Kokosöl macht auch die Seife hart. Die Reinigungswirkung ist stark dadurch entfettet die Haut aber auch schnell.

Empfohlener Anteil in Seifen:
40 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
harte Seife
Inhaltsstoffe des Öls:

Kokosöl enthält unter anderem Vitamin E das jedoch bei der Raffinierung zerstört wird

Auswirkung auf die Schaumbildung :
starke
Verseifungszahl:
0.1830

Lorbeeröl wird durch Auspressen der Früchte des Lorbeerstrauches gewonnen. Es entsteht eine grünliche, butterartige Masse deren Schmelzpunkt bei ca. 30° C liegt.

Das Öl besteht zu etwa 5 % aus ätherischen Ölen und zu 95 % aus fetten Ölen.

Es wird zum Einreiben bei Rheuma oder Prellungen verwendet. In größeren Mengen genossen führt echter Lorbeer zu Bewusstseinsstörungen und Trance-Zuständen.

Lorbeer ist dennoch eine umstrittene Zutat, da Lorbeer als Allergieauslöser angesehen wird.

In der Seifensiederei wird Lorbeeröl schon seit langer Zeit verwendet. So besteht die berühmte Seife aus Aleppo zwischen 12 % und bis zu 45 % aus Lorbeeröl.

Lorbeeröl wirkt antiseptisch und soll auch die Funktion der Talgdrüsen regulieren.

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
30 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
Inhaltsstoffe des Öls:
Auswirkung auf die Schaumbildung:
Verseifungszahl:
0.1405

Maiskeimöl wird durch Pressung der fetthaltigen Keime oder durch chemische Extraktion gewonnen. Es gibt Kaltpressung und Heißpressung. Das native Öl hat eine rötliche Färbung, das raffinierte Öl ist klar. Im Handel kommt jedoch das raffinierte Öl mit Betacarotin versetzt so, dass es ein gelbliche Färbung hat. Der Zusatz von Vitamin E bewirkt eine bessere Haltbarkeit. Das native Öl hat von sich aus einen hohen Anteil an Vitamin E.

Für einen Liter Öl werden ca.  100 kg Mais benötigt.

Maiskeimöl wird eher weniger in der Seifensiederei eingesetzt ist aber ein Öl, das für jeden Hauttyp geeignet ist.

 

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
20 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
macht weiche Seife
Inhaltsstoffe des Öls:

Vitamin E

Auswirkung auf die Schaumbildung:
sehr geringe
Verseifungszahl:
0.1360

Mandelöl wird durch Kaltpressung der bitteren oder süßen Mandel des Mandelbaums gewonnen. Mandelöl ist ein sehr fettes Öl und wird damit schnell ranzig.

In der Kosmetik wird Mandelöl vorwiegend gegen trockene Haut eingesetzt und ist ein beliebtes Massageöl.

Unterschieden wird natives Öl - gelbe klare Flüssigkeit und wird in der Medizin nicht verwendet. Das - raffinierte Öl - ist blassgelb und klar - raffiniertes Öl wird wie der Name schon andeutet aus nativem Öl durch Raffination gewonnen. Es ist das hochwertigere Öl.

Ich finde, dass Mandelöl eine Seife luxuriöser macht.

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
30 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
mittlere Härte
Inhaltsstoffe des Öls:

Mandelöl enthält einen hohen Anteil an Ölsäure (<80 %) sowie Linol- und Palmitinsäuren. Vitamine A sowie B1,B2 und B6

Auswirkung auf die Schaumbildung:
mittel
Verseifungszahl:
0.1365

Die Nachtkerze, Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) kam im 17. Jh als Zierpflanze von Amerika nach Europa.

Die auf dem Boden aufliegende Blattrosette verfügt über eine mächtige Pfahlwurzel. Im zweiten Jahr erhebt sich ein Blütenstand der ca. 1 m. hoch an idealen Standorten auch 2 m. erreichen kann.

Die Nachtkerze wird als Nahrungsmittel, Heilpflanze und in der Kosmetik verwendet. Der Volksmund nennt die Nachtkerze auch Schinkenwurz, weil sich die Wurzel beim Garen rötlich färbt.

In der Naturheilkunde wird das Öl zur inneren Anwendung bei Neurodermitis eingesetzt. Zerstoßene Samen werden äußerlich bei Ausschlägen verwendet.

In der Kosmetik wird es als beruhigender Inhaltsstoff vorwiegend bei trockener und juckender Haut verwendet.

In der Seifenwerkstatt wird es nur in geringen Mengen eingesetzt, das Nachtkerzenöl eine sehr weiche Seife ergibt.

Empfohlener Anteil in Seifen:
5 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
macht weiche Seife
Inhaltsstoffe des Öls:

74 % mehrfach ungesättigter Linolsäure

8,7 % Gamma-Linolsäure

8 % einfach ungesättigte Ölsäuren

ca. 8 % gesättigte Fettsäuren

Darüber hinaus Aminosäuren, Mineralstoffe und Vitamin E.

Auswirkung auf die Schaumbildung:
Verseifungszahl:
0.1345

Olivenöl wird schon sehr lange in der Seifenherstellung verwendet. Insbesondere die bekannte Seife aus Aleppo besteht aus Olivenöl.

Olivenölseife werden dermatologische Eigenschaften und eine besondere Hautpflege nachgesagt.

Der Schaum von Olivenölseife ist sehr feinporig. Olivenölseifen sollten immer nach Gebrauch gut trocken können und werden bei längerer Lagerung deutlich besser.

Seifen aus Olivenöl sollten eine sehr lange Lagerzeit haben. Am besten mehr als 6 Monate. Dann ist die Seife auch hart und hat einen feinporigen Schaum

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
100 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
Inhaltsstoffe des Öls:
Auswirkung auf die Schaumbildung:
sehr geringe
Verseifungszahl:
0.1354

Das Öl wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und das Fruchtfleisch wird gepresst. Das Ergebnis ist ein rötliches Öl.

Palmöl ist nicht mit dem Palmkernöl zu verwechseln. Es werden beide Öle zwar aus derselben Pflanze gewonnen, jedoch sind ihre Eigenschaften und Inhaltsstoffe unterschiedlich. Insbesondere in der Seifenküche haben diese Öle unterschiedliche Anwendung.

Fettsäure Anteil in Prozent Palmitinsäure 44,3 Stearinsäure 4,1 Myristinsäure 1,0 Ölsäure 38,7 Linolsäure 10,5 andere Fettsäuren 0,9

Palmöl ergibt feste Seifen

Aufgrund der vielen Anwendungszwecke (auch als Treibstoff) sollte man darauf achten welche Bezugsquellen man hat. Ein guter Anhaltspunkt ist RSPO-zertifiziertes Palmöl das z.B. nach eigenen Angaben auch zu 100 % in den EDEKA Eigenmarken (ab Ende 2013) verwendet werden soll.

Natürlich gibt es auch andere Lieferanten für RSPO zertifiziertes Palmöl.

 

 

 

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
50 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
mittlere Härte
Inhaltsstoffe des Öls:
Auswirkung auf die Schaumbildung:
sehr geringe
Verseifungszahl:
0.1405

Rapsöl ist ein Produkt, das sozusagen vor unsere Haustür wächst und ist daher ökologisch sinnvoller als Öle aus Übersee. Gewonnen wird das Öl durch Raffination oder durch Kaltpressverfahren. Die Ausbeute ist beachtlich, da der Ölgehalt 40-50 % beträgt. Zudem wird der Pressrest als Futter verwendet.

Seifen aus Rapsöl halten gut und Rapsöl gibt der Seife ein seidiges Feeling. Doch Rapsöl verseift nicht ganz so gut und braucht lange um richtig auszuhärten. In Kombination mit einem harten Fett/ Öl aber gibt es eine gute und preiswerte Basisseife.

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
30 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
mittlere Härte
Inhaltsstoffe des Öls:

Kaltgepresstes Rapsöl weist im Gegensatz zu raffiniertem Öl, einen weitaus höheren Anteil an Vitaminen, Carotinoiden und anderen Fettbegleitstoffen auf. Ölsäure (60 %), Linolsäure (20 %), Alpha-Linolensäure (9 %)

Auswirkung auf die Schaumbildung:
sehr geringe
Verseifungszahl:
0.1354

Rizinusöl ist leicht gelblich bis farblos und schmeckt unangenehm. Es ist ein starkes Abführmittel und ist daher auch vielen bekannt. Hochwertiges Öl wird durch Kaltpressung gewonnen. Ertragreicher ist die Heißpressung.

In der Kosmetik wird Rizinusöl gegen Schuppen, Altersflecken, Narben und Hämorrhoiden eingesetzte. Es dringt gut in Zwischenräume ein z.B. Hornhaut und bildet eine Schutzschicht die bei der Heilung von Schrunden und Fissuren helfen kann.

In der Seifenherstellung ist Rizinusöl ein wichtiger Schaumbildner und macht die Seife auch etwas transparent. Rizinusöl ist vor allem wichtig in Rasierseifen.

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
15 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
macht weiche Seife
Inhaltsstoffe des Öls:

Zusammensetzung der Fettsäuren liegt bei ca. 77 % – 83 % Ricinolsäure, 3 % – 5 % Linolsäure, 4 % – 9 % Ölsäure, 1 % – 2 % Palmitinsäure, 1 % – 3 % Stearinsäure sowie geringen Mengen an Vaccensäure, Alpha-Linolensäure, Arachinsäure und Eicosensäure

Auswirkung auf die Schaumbildung:
starke
Verseifungszahl:
0.1286

Sesamöl wird durch Pressung des Samens gewonnen. Ist das Öl hell, wurde es aus den naturbelassenen Samen gepresst. Dunkles Öl entsteht dadurch, dass man vor dem Pressen die Samen röstet. Das dunkle Öl hat ein intensiveres Aroma.

Sesamöl dringt gut in die Haut ein.

In der Seifenküche macht Sesamöl die Seife eher weich und nur leicht schäumend

 

 

 

 

Empfohlener Anteil in Seifen:
15 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
macht weiche Seife
Inhaltsstoffe des Öls:

2-fach ungesättigte Fettsäuren ca. 42 %, einfach ungesättigte Fettsäuren ca. 40 %

Auswirkung auf die Schaumbildung:
sehr geringe
Verseifungszahl:
0.1376

Sheabutter Samen

Die Früchte (eigentlich Beeren) aus denen die Sheabutter gewonnen wird, wachsen auf einem Baum, der in der Savanne Afrikas wächst. Der Baum wird bis zu 20 m hoch.

Gewonnen wird die Butter aus den ca. 4 cm großen Kernen der Frucht. Der Fettanteil der Frucht ist mit ca. 50 % sehr hoch und stellt eine wichtige Speisefettquelle dar.

Traditionell wird Sheabutter durch Zerstampfen der Früchte und Kochen gewonnen. Das im Wasser oben schwimmende Fett wird dabei abgeschöpft. Der Schmelzpunkt liegt bei 35 - 42 °C. Die Butter hat einen Geruch (erdig, schokoladig)

Sheabutter hat einen hohen Anteil an unverseifbaren Fetten (ca. 8-11 % im Vergleich dazu Olivenöl 1,2 %)

Bei raffinierter Sheabutter gehen wesentliche Bestandteile der Butter verloren.

Empfohlener Anteil in Seifen:
30 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
mittlere Härte
Inhaltsstoffe des Öls:

Vitamin E, Beta Carotine

Auswirkung auf die Schaumbildung:
keine
Verseifungszahl:
0.1282
Bildquelle : Amuzujoe, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Sojaöl ist ein relativ preiswertes Öl und wird daher gerne als Basisöl verwendet. Gewonnen wird das Öl durch Pressen oder durch Extraktion.

Gepresstes Öl ist hellgelb während extrahiertes Öl eher bräunlich gelb ist.

Äußerlich wird Sojaöl bei verschiedenen Hauterkrankungen angewendet.

Seifen werden durch Sojaöl weich und sollten daher nur mit harten Ölen in Kombination verwendet werden. Sojaseife dringt aber gut in die Haut ein und macht diese weicher.

Empfohlener Anteil in Seifen:
40 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
macht weiche Seife
Inhaltsstoffe des Öls:

Vitamin E und Lecithin

Auswirkung auf die Schaumbildung:
keine Informationen vorhanden
Verseifungszahl:
0.1355

Sonnenblumenöl wird seit dem 19. Jh durch Pressen der Kerne hergestellt. Dunklere Öle entstehen dadurch, dass auch die Schalen mit gepresst werden. Kaltgepresstes Öl wird langsam in Schneckenpressen gepresst und wird dabei nicht über 30° C warm.

Das Öl selbst soll bei trockener und spröder Haut helfen.

Sonnenblumenöl ist sehr lichtempfindlich und sollte dunkel aufbewahrt werden.

Empfohlener Anteil in Seifen:
20 %
Auswirkung auf Härte der Seife:
macht weiche Seife
Inhaltsstoffe des Öls:

Vitamine A, B, D, E und K, sowie Mineralstoffe, Spurenelemente, Lecithin und Carotinoide (natürliche Farbstoffe)

Auswirkung auf die Schaumbildung:
keine
Verseifungszahl:
0.1350