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Mischkultur

Mischkultur ist der Anbau unterschiedlicher Pflanzen an einem Ort. Dabei werden die Pflanzen nach verschiedenen Aspekten ausgewählt. * Pflanzen die sich gegenseitig schützen. z.B. Zwiebel und Möhren. Wobei die Zwiebel die Möhre vor der Möhrenfliege schütz. * Ergänzung bei der Nähstoffversorgung. z.B. Erbsen reichern mit Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden an den andere “starkzehrer” nutzen können * Unterschiedliche Wurzeltiefen der Pflanzen nutzern auf engem Raum unterschiedliche Ebenen

Mistbeet

Sofern man Pferdemist zur Verfügung hat, kann man mit dieser Methode bereits sehr früh im Jahr mit dem Aussäen beginnen. Dazu hebt man im Beet eine Grube mit ca. 40 cm Tiefe aus. Die Breite ist wie die Beetbreite. In diese Grube füllt man nun trockenes Stroh, Laub oder ähnliches Material. Auf diese ca. 10 cm starke Schicht wird nun der Pferdemist eingebracht und festgetreten. Danach die Schicht mit weiterem Laub o.a. abdecken und dann mit ca. 20 cm Erde abdecken. Die Hitze die sich bei der Verrottung bildet wärmt den Boden. Sollte die Verrottung zu stark sein, einfach einige Tage die Mistschicht mit Folie abdecken und erst dann das Beet schliessen. Man kann dieses Beet sehr früh nutzen vor allem wenn man die Sämlinge oder Pflanzen mit Flies vor der Kälte schützt.

Mulchen

Mulchen ist das abdecken des Bodens mit geeignetem Material. -> Die Natur kennt keinen offenen Boden.  Dies kann Heu, Stroh, gehäckselte Rinde sein. Mulchen verfolgt den Zweck die Bodenfeuchtigkeit länger zu erhalten (Schutz vor Austrocknen) sowie den Bodenlebewesen durch Verrottung eine Nahrung zu bieten. Ein weiterer Aspekt des Mulchens ist das unterdrücken von unerwünschten Beikräutern. Zu beachten ist, dass z.B. Rindenmulch den Boden saurer macht.

Im Frühjahr sollte man Mulch zur Seite geben, damit sich der Boden schneller erwärmen kann.

Nematoden

Nematoden sind winzige Fadenwürmer die für den Boden nützlich sind. Nur einige Arten fressen Wurzeln und Stengel an und wirken so schädlich. Tagetes und Ringelblume geben einen Stoff ab der Nematoden fernhält. Ideal ist dies als Randbepflanzung z.B. bei Kartoffeln oder in Mischkultur mit Kartoffeln.

Saatgutgewinnung

Wie bei F1 Hybriden schon beschrieben eignet sich dieses Saatgut nicht zur Samengewinnung. Gewinnen Sie Saatgut aus sortenreinen Pflanzen. Das sind die lokalen Sorten, Samen aus Pflanzen die in entsprechenden Samenhandlungen gekauft wurden. Achten Sie darauf dass das Saatgut genfrei ist. Gentechnisch verändertes Saatgut ist häufig genauso F1-Hybriden nicht fortpflanzungsfähig. Eine gute Seite zur Info über Saatgutgewinnung kraizschouschteschgaart. Wie bei F1 Hybriden schon beschrieben eignet sich dieses Saatgut nicht zur Samengewinnung. Gewinnen Sie Saatgut aus sortenreinen Pflanzen. Das sind die lokalen Sorten, Samen aus Pflanzen die in entsprechenden Samenhandlungen gekauft wurden. Achten Sie darauf dass das Saatgut genfrei ist. Gentechnisch verändertes Saatgut ist häufig genauso F1-Hybriden nicht fortpflanzungsfähig.

Ausgeizen

Als Ausgeizen wird das ausbrechen von Seitentrieben bei Tomaten bezeichnet.

Damit wird der Etrag gesteigert, da nun mehr Kraft in die verbleibenden Triebe

und Fruchtansätze gelangt. Die Geiztriebe sollten 3 bis 5 cm lang sein. Diese
Maßnahme muss alle 2-3 Wochen wiederholt werden.

ACHTUNG: Es gibt Sorten die brauchen das nicht und bei Kirschtomaten macht

man das auch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Staude

Stauden sind krautige Pflanzen die im Gegensatz zu Sträuchern nicht verholzen sondern dauerhaft weich bleiben. In der Regel sterben die oberirdischen Pflanzenteile nach jder Vegetationsperiode ab.

Bodenart

Mit ein wenig Gespür kann man sich einen ersten Eindruck über einen Boden machen in dem man einen kleinen Haufen möglichst feuchter Erde (wenn zu trocken etwas anfeuchten) in die Hand nimmer. Zerreiben Sie eine kleine Menge zwischen den Fingern.

* sandiger Boden

   fühlt sich körnig an, haftet nicht in den Fingerrillen. Er lässt sich nicht formen

* Schluffiger Boder

   nur wenig formbar, mehliges Gefühl an Finger, bröckelig und haftet in den Fingerrillen

* Lehmiger Boden

   Samtiges Gefühl, lässt sich formen, rollt man ein Würstchen ist es bröckelig

* tonhaltige Böden

   sind fast seifig, sehr gut formbar und rollbar, glänzende Flächen

Stratifikation

Begriff der Samenbehandlung. Alle Samen benötigen einen besonderen Reiz umd zu keimen. So müssen manche Samen dem Frost ausgesetzt werden (Alternative : Gefrierschrank) manche benötigen ein Buschfeuer, bestimmte Lichtverhältnisse etc. Wenn man diese Umgebungsbedingungen künstlich herstellt spricht man von Stratifikation

CMS Saatgut

CMS steht für Cytoplastische Männliche Sterilität und ist ein Saatgut dass man zwischen Züchtung und Gentechnik ansiedeln kann. Diese Art von Technik wird auch als “kleine Gentechnik” bezeichnet. Samen die aus CMS-Pflanzen hervorgehen sind zu 100% steril.