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Mulchen

Mulchen ist das abdecken des Bodens mit geeignetem Material. -> Die Natur kennt keinen offenen Boden.  Dies kann Heu, Stroh, gehäckselte Rinde sein. Mulchen verfolgt den Zweck die Bodenfeuchtigkeit länger zu erhalten (Schutz vor Austrocknen) sowie den Bodenlebewesen durch Verrottung eine Nahrung zu bieten. Ein weiterer Aspekt des Mulchens ist das unterdrücken von unerwünschten Beikräutern. Zu beachten ist, dass z.B. Rindenmulch den Boden saurer macht.

Im Frühjahr sollte man Mulch zur Seite geben, damit sich der Boden schneller erwärmen kann.

Nematoden

Nematoden sind winzige Fadenwürmer die für den Boden nützlich sind. Nur einige Arten fressen Wurzeln und Stengel an und wirken so schädlich. Tagetes und Ringelblume geben einen Stoff ab der Nematoden fernhält. Ideal ist dies als Randbepflanzung z.B. bei Kartoffeln oder in Mischkultur mit Kartoffeln.

Saatgutgewinnung

Wie bei F1 Hybriden schon beschrieben eignet sich dieses Saatgut nicht zur Samengewinnung. Gewinnen Sie Saatgut aus sortenreinen Pflanzen. Das sind die lokalen Sorten, Samen aus Pflanzen die in entsprechenden Samenhandlungen gekauft wurden. Achten Sie darauf dass das Saatgut genfrei ist. Gentechnisch verändertes Saatgut ist häufig genauso F1-Hybriden nicht fortpflanzungsfähig. Eine gute Seite zur Info über Saatgutgewinnung kraizschouschteschgaart. Wie bei F1 Hybriden schon beschrieben eignet sich dieses Saatgut nicht zur Samengewinnung. Gewinnen Sie Saatgut aus sortenreinen Pflanzen. Das sind die lokalen Sorten, Samen aus Pflanzen die in entsprechenden Samenhandlungen gekauft wurden. Achten Sie darauf dass das Saatgut genfrei ist. Gentechnisch verändertes Saatgut ist häufig genauso F1-Hybriden nicht fortpflanzungsfähig.

Ausgeizen

Als Ausgeizen wird das ausbrechen von Seitentrieben bei Tomaten bezeichnet.

Damit wird der Etrag gesteigert, da nun mehr Kraft in die verbleibenden Triebe

und Fruchtansätze gelangt. Die Geiztriebe sollten 3 bis 5 cm lang sein. Diese
Maßnahme muss alle 2-3 Wochen wiederholt werden.

ACHTUNG: Es gibt Sorten die brauchen das nicht und bei Kirschtomaten macht

man das auch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Staude

Stauden sind krautige Pflanzen die im Gegensatz zu Sträuchern nicht verholzen sondern dauerhaft weich bleiben. In der Regel sterben die oberirdischen Pflanzenteile nach jder Vegetationsperiode ab.

Bodenart

Mit ein wenig Gespür kann man sich einen ersten Eindruck über einen Boden machen in dem man einen kleinen Haufen möglichst feuchter Erde (wenn zu trocken etwas anfeuchten) in die Hand nimmer. Zerreiben Sie eine kleine Menge zwischen den Fingern.

* sandiger Boden

   fühlt sich körnig an, haftet nicht in den Fingerrillen. Er lässt sich nicht formen

* Schluffiger Boder

   nur wenig formbar, mehliges Gefühl an Finger, bröckelig und haftet in den Fingerrillen

* Lehmiger Boden

   Samtiges Gefühl, lässt sich formen, rollt man ein Würstchen ist es bröckelig

* tonhaltige Böden

   sind fast seifig, sehr gut formbar und rollbar, glänzende Flächen

Stratifikation

Begriff der Samenbehandlung. Alle Samen benötigen einen besonderen Reiz umd zu keimen. So müssen manche Samen dem Frost ausgesetzt werden (Alternative : Gefrierschrank) manche benötigen ein Buschfeuer, bestimmte Lichtverhältnisse etc. Wenn man diese Umgebungsbedingungen künstlich herstellt spricht man von Stratifikation

CMS Saatgut

CMS steht für Cytoplastische Männliche Sterilität und ist ein Saatgut dass man zwischen Züchtung und Gentechnik ansiedeln kann. Diese Art von Technik wird auch als „kleine Gentechnik“ bezeichnet. Samen die aus CMS-Pflanzen hervorgehen sind zu 100% steril.

Eierschalen

Eierschalen bestehen zu 90 bis 95 % aus Calciumcarbonat (CaCO3). Das wird auch als „kohlensaurer Kalk“ bezeichnet. Daneben sind noch in geringen Mengen Kalium, Phosphor und Magnesium enthalten.

Eierschalen können dazu verwendet werden sauren Boden (das sind ph-Werte unter 7) etwas anzuheben. Bei schweren Böden, sehr tonhaltige Böden, ist das eher nicht möglich, da Eierschalen sehr langsam wirken.

Eine zusätzlicher positiver Effekt bei sandigen oder leichten Böden ist, dass durch Kalk, bzw die in der Reaktion mit Kohlensäure frei werdenden Calcium-Ionen (Ca2+) unerlässlich sind bei der Verkittung von Bodenteilchen. Dies sorgt für stabile Krümel im Boden. Kohlensäure entsteht durch die Atmung der Pflanzen.

Die Eierschalen sollten fein gemahlen werden, damit sie besser aufgenommen werden. Ganze Eierschalen sind im Kompost noch nach Jahren fast unverändert zu finden. Pflanzen die einen etwas sauren Boden lieben wie Obstbäume, Johannisbeeren, aber auch Rhabarber, Zwiebel oder Tomaten werden mit ca. 200 gr auf 1 qm versorgt.

Einjährig

Als einjährige Pflanzen werden die Pflanzen bezeichnet die nur eine Vegetationsperiode benötigen vom Samen bis wieder zur Samenbildung. Sie blühen nur einen Sommer und sterben nach der Samenbildung ab. Typische einjährige Pflanzen sind:

Kapuzinerkresse
Ringelblume
Jungefer im Grün