Archiv des Autors: Karlheinz

Permakultur im Aufwind: Von der Nische zur nachhaltigen Alternative in Zeiten der Krise

In einer Welt, die mit Klimawandel, Bodendegradation und Ernährungsunsicherheit ringt, erlebt die Permakultur einen bemerkenswerten Aufschwung. Das ganzheitliche Design-System, das vor rund 50 Jahren von Bill Mollison und David Holmgren in Australien entwickelt wurde, gewinnt im aktuellen Zeitraum (2023–2026) spürbar an Relevanz – sowohl in der Praxis als auch in Politik und Forschung. Was einst als alternativer Gartenbau abgetan wurde, etabliert sich zunehmend als ernstzunehmende Strategie für resiliente Lebens- und Wirtschaftssysteme.

Marktwachstum und globale Dynamik

Der Permakultur-Markt wächst dynamisch. Schätzungen aus dem Jahr 2026 beziffern das globale Marktvolumen 2025 auf rund 11,2 Milliarden US-Dollar, mit einer prognostizierten jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 24,1 Prozent bis 2033 – ein Anstieg auf über 33 Milliarden Dollar. Treiber sind vor allem urbane Permakultur-Projekte, die Expansion von Food Forests (Waldgärten), regenerative Landwirtschaft und Bildungsangebote. Nordamerika führt derzeit, doch Europa holt stark auf.

In der wissenschaftlichen Literatur ist ein klarer Aufwärtstrend erkennbar: Die Zahl der Publikationen zu Permakultur hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, insbesondere seit 2011–2020 und verstärkt ab 2021. Peer-reviewed Studien analysieren nun verstärkt technische Aspekte wie Biodiversität, Bodengesundheit und Kohlenstoffspeicherung, während früher philosophische Debatten dominierten.

Europa und Deutschland: Politik, Projekte und Praxis

In Europa gewinnen Food Forests und agroforstliche Systeme an politischer Unterstützung. Die Niederlande waren Vorreiter mit dem „Green Deal Voedselbossen“, der Flächenziele und Förderungen aus der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU ermöglichte. EU-weite Projekte wie FOOD FOREST (2025–2027) fördern Geschäftsmodelle für Waldgärten in urbanen Räumen und zielen auf Klimaschutz, Biodiversität und soziale Kohäsion ab.

In Deutschland und der Schweiz wächst die Szene durch Netzwerke wie permakultur.de, Permakultur-Landwirtschaft und zahlreiche Praxisorte. Projekte wie Permagold in der Oberlausitz oder urbane Initiativen wie die „Essbare Stadt Andernach“ demonstrieren, wie Permakultur-Prinzipien in die Fläche und den öffentlichen Raum übertragen werden. Bildungsangebote boomen: Von kurzen Design-Kursen bis hin zu mehrjährigen Ausbildungen. Eine Schweizer Studie aus 2025 untersucht gezielt, wie Bildung und Beratung Permakultur stärker in die konventionelle Landwirtschaft integrieren könnten – etwa durch schrittweise Einführung in Ausbildungen und Peer-to-Peer-Netzwerke.

Permakultur wird zunehmend mit Agroökologie und regenerativer Landwirtschaft verknüpft. In Entwicklungsprogrammen (z. B. in Afrika oder Lateinamerika) dient sie als Instrument für Klimaresilienz und Ernährungssouveränität. In Industrieländern liegt der Fokus auf urbaner Selbstversorgung, Community-Gärten und der Wiederherstellung degradierter Flächen.

Herausforderungen bleiben bestehen

Trotz des Booms gibt es Hürden: Hohe Anfangsinvestitionen und lange Amortisationszeiten erschweren die Skalierung auf landwirtschaftlichen Betrieben. Fehlende Standardisierung, regulatorische Hürden (z. B. Flächenförderung, die oft auf Monokulturen ausgerichtet ist) und begrenztes Wissen in der Breite der Landwirtschaft bremsen die Adoption. Viele Projekte bleiben kleinflächig oder ehrenamtlich getragen.

Kritiker bemängeln zudem die teilweise wissenschaftsferne Haltung mancher Praktiker, doch die wachsende empirische Forschung – etwa zu Erträgen in Mischkulturen oder Ökosystemleistungen – trägt zur Entkräftung bei. Studien zeigen Produktivitätssteigerungen durch Diversität und langfristige Vorteile für Boden und Klima.

Ausblick: Mehr als nur Gärtnern

Die aktuelle Entwicklung der Permakultur spiegelt ein tieferes gesellschaftliches Umdenken wider. Angesichts von Klimakrise, Artensterben und steigenden Lebensmittelpreisen suchen immer mehr Menschen und Institutionen nach resilienten, kreislauforientierten Modellen. Permakultur bietet nicht nur Werkzeuge für die Landnutzung, sondern ein ethisches Framework: „Earth Care, People Care, Fair Share“.

Ob als Ergänzung zur Bio-Landwirtschaft, urbanes Grün oder Teil internationaler Agroökologie-Initiativen – Permakultur verlässt die Nische. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob Politik und Wirtschaft die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, um aus inspirierenden Pilotprojekten eine breite Transformation zu machen. Die Zeichen stehen gut: Die Saat ist gelegt, die Ernte könnte reich ausfallen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe einer KI erstellt

Quellenverzeichnis

Hier ist das journalistisches Quellenverzeichnis für den Artikel „Permakultur im Aufwind: Von der Nische zur nachhaltigen Alternative in Zeiten der Krise“. Die Quellen sind thematisch gruppiert und enthalten primär aktuelle, nachprüfbare Referenzen (Stand 2026).

Markt- und Wachstumsdaten

  • HTF Market Insights: Permaculture Market Report (April 2026). Marktvolumen 2025: 11,2 Mrd. USD, prognostizierte CAGR 24,1 % bis 2033.
  • Ergänzende Berichte zu verwandten Märkten (Regenerative Agriculture, Sustainable Agriculture) von SNS Insider, Grand View Research und Mordor Intelligence (2025/2026).

Wissenschaftliche Entwicklung

  • Reiff, Julius et al. (2024): „Permaculture enhances carbon stocks, soil quality and biodiversity in Central Europe“. In: Communications Earth & Environment. DOI: 10.1038/s43247-024-01405-8.
  • Weitere Übersichten und Sammlungen auf permakultur-landwirtschaft.org sowie Analysen zur Zunahme von Publikationen seit ca. 2011/2021.

Europa und EU-Projekte

  • Green Deal Voedselbossen (Niederlande) – offizielle Dokumente und Berichte des Netzwerks Voedselbosbouw.
  • EU FOOD FOREST-Projekt (2025–2027): Berichte zu urbanen Food Forests, Geschäftsmodelle und Trainings (z. B. in Artajona/Navarra und weiteren Partnerstädten).
  • EU CAP Network: „Measure your food forest harvest!“ und verwandte Agroforst-Initiativen.

Deutschland und Schweiz

  • Permakultur-Netzwerk Deutschland: permakultur.de (Praxisorte, Weiterbildung, Herbstakademie).
  • Permagold Oberlausitz: Projektbeschreibungen auf perma.gold und oberlausitz.perma.gold (Waldgarten- und Permakultur-Systeme auf ca. 15 ha).
  • Essbare Stadt Andernach: Offizielle Stadtseite und Berichte des Bundesamts für Naturschutz (BFN).
  • Schweizer Fallstudie zur Wirtschaftlichkeit (2025): Dario Principi / HAFL (BFH), veröffentlicht u. a. auf permakultur-landwirtschaft.org und Bauernzeitung.ch.

Allgemeine Hintergründe und Herausforderungen

  • Diverse Berichte zu Agroökologie, regenerativer Landwirtschaft und Integration von Permakultur (z. B. FiBL, DeFAF, WBGU-Gutachten).
  • Kritische Analysen und Potenzialstudien der RPTU Kaiserslautern-Landau und BOKU Wien.

Ein Plugin in GODOT und GDScript erstellen

Wer schon immer mal ein eigenes Plugin erstellen wollte oder wissen wollte wie es geht, der findet in meinem Buch die Anleitung dazu.

Schritt für Schritt, mit vielen Bildern, wird anhand eines Beispiels erklärt, wie man ein Plugin erstellt.

Das Add-on kann heruntergeladen werden von

https://eden-spirit.eu/wp-content/uploads/2025/07/tilemap_generator.zip

Kaufen kann man das Buch hier: https://payhip.com/GODOT

Objektorientierte Programmierung in GDScript

Ein neues kostenloses Buch führt in die Welt der objektorientierten Programmierung ein. Klassen und ihre Verwendung werden erklärt und mit Beispielen in GDScript deutlich gemacht.

Hier der Link zum kostenlosen Download

Keine Ahnung, warum der Link durchgestrichen dargestellt wird. Es funktioniert und irgendwann komme ich auch noch dahinter.

Um das Buch zu lesen, ist der kostenlose Kotobee Reader notwendig. Das liegt daran, dass interaktive Elemente im Buch verwendet wurden, die am besten mit diesem Reader funktioniert. Kostenlos herunterzuladen unter. https://www.kotobee.com/en/products/reader

Kostenloses E-Book über DIALOGIC für GODOT

Ein kleines kostenloses E-Book wie man in GODOT mithilfe der Erweiterung DIALOGIC eine grafische Novelle erstellt.

Hier der Link zum kostenlosen Download https://payhip.com/b/o5Tix

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Entscheidungshilfen für die Bundestagswahl

Ist vielleicht etwas viel Politik gerade, aber angesichts des sich gerade anbahnenden Rechtsrucks und des völligen Ausblendens wichtiger Themen durch die Politiker und Politikerinnen hier eine Aufstellung von online Programmen, die es ermöglichen die eigenen Positionen mit denen der Parteien zu vergleichen.

Real-O-Mat vergleicht Aussagen mit dem tatsächlichen Stimmverhalten der Parteien

DeinWal funktioniert ebenfalls anhand des Stimmverhaltens der Parteien in den vergangenen Jahren

Bei Kandidatencheck erhält man Informationen über die Kandidaten seines Wahlbezirks

Wahlkompass ist eine wissenschaftliche Untersuchung. Man bekommt wie bei den anderen Entscheidungshilfen am Ende eine Auswertung mit welcher Partei die eigenen Ansichten am besten übereinstimmen

Wahlchecker ist eine Entscheidungshilfe, die einfache Sprache benutzt.

Zu guter Letzt gibt es noch den Wahl-O-Mat der ja auch in den Medien häufig erwähnt wird. Entwickelt wurde der Wahl-O-Mat von der Zentrale für politische Bildung.

Wahltraut beleuchtet das Thema Gleichberechtigung und Inklusion

Euromat fokussiert auf das Thema Europa

Agrar-O-Mat beleuchtet die Wahlprogramme aus der Sicht der Landwirte und Landwirtinnen.

Bei wahlChat kann man einzelne Parteien auswählen oder auch Parteien vergleichen. Die KI analysiert dann die Wahlprogramme und erstellt die Antworten. Zum Beispiel kann man fragen „Welche Maßnahmen gegen den Klimawandel“ und erhält dann für die Parteien einen entsprechenden Antworttext.

Auch bei Wahlweise kann man Fragen an eine KI stellen, die speziell mit den Parteiprogrammen gefüttert wurde. Hier ein kleiner Ausschnitt

Anscheinend ist das Thema nur für diese drei Parteien interessant. Frägt man dann weiter „Welche Maßnahmen für eine Besteuerung der Reichen sind bei Grünen, AFD, CDU und SPD geplant“ bekommt man folgendes Ergebnis:

Damit kann man sich schon seine Meinung bilden und darum geht es ja.

Nutzt die Möglichkeiten, denn „Deine Stimme zählt“

Wahlprogramm Check des WWF

Der WWF hat das Wahlprogramm von 7 Parteien geprüft und das Ergebnis in einer Grafik dargestellt. Die Seite des WWF findet man unter https://www.wwf.de/themen-projekte/politische-arbeit/bundestagswahl-2025/wwf-zukunftswahl-check-2025. Hier die Grafik, die für sich spricht, sofern einem an der Zukunft unserer Kinder und Enkel etwas liegt. Die Auswahl der geprüften Kriterien sind nicht umfassend, sondern spiegeln die Ziele des WWF wieder.

Kreislaufwirtschaft: Ist das genug?

Dieses Video ist von der Seite https://sustainabilityillustrated.com/en/2025/02/10/circular-economy-it-is-enough/. Es zeigt anhand von verschiedenen Beispielen, was Kreislaufwirtschaft ist und welche Faktoren berücksichtigt werden müssen. Er zeigt auch, dass es manchmal gut ist zweimal nachzudenken.

Da der Film leider nur auf Englisch ist, habe ich mir erlaubt, die Transkription zu übersetzen und hier einzubinden.

YouTube player

Nachfolgender Text ist von der Original-Webseite

Wie können wir sicher sein, dass unsere Lösungen für die Kreislaufwirtschaft wirklich nachhaltig sind und die Natur unterstützen?
Für dieses Video, das in Zusammenarbeit mit dem WWF Schweden entstanden ist, sollte ein strenger, wissenschaftlich fundierter Rahmen (Framework for Strategic Sustainable Development) verwendet werden, um herauszufinden, ob das Risiko besteht, dass die von Unternehmen genutzten Lösungen der Kreislaufwirtschaft unerwartete Probleme verursachen. Wir fanden heraus, dass es wichtig ist, dafür zu sorgen, dass die Ressourcen, die wir von der Natur entleihen (und in technischen Kreisläufen innerhalb der Gesellschaft nutzen), letztendlich wieder in die Natur zurückkehren, um sie zu regenerieren. Weitere Einzelheiten finden Sie in meinem Video „Kreislaufwirtschaft: Definition und Beispiele“ und in allen meinen Videos zum Thema Nachhaltigkeit hier.

Transcript

Die Kreislaufwirtschaft hat die Fantasie von Bürgern und Unternehmen geweckt, die einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten wollen – und das zu Recht. Aber wie können wir sicher sein, dass unsere Lösungen für die Kreislaufwirtschaft wirklich nachhaltig sind und die Natur unterstützen? Das Modell der Kreislaufwirtschaft kann ein sehr hilfreiches Instrument sein, um über den Ressourcenverbrauch und die Produktherstellung in unserer menschlichen Gesellschaft nachzudenken. Es kann uns helfen, von einem linearen Nehmen-Herstellen-Abwerfen-Modell zu einem Kreislaufmodell überzugehen, in dem alles eine gesunde Nahrung für etwas anderes ist. Wir müssen jedoch bedenken, dass unsere Gesellschaft Teil eines größeren natürlichen Systems ist, das eigene Regeln hat, nach denen wir arbeiten müssen. Wenn man sie sich selbst überlässt, sind die Kreisläufe der Natur gut ausbalanciert. Die Photosynthese treibt einen relativ schnellen Kreislauf zwischen Pflanzen und Tieren an, der die Struktur der Materie in der Natur erzeugt. Dies steht im Gegensatz zu den langsameren geologischen Zyklen, die Materie zwischen der Erdkruste und der Natur bewegen.

Das Gesetz der Erhaltung der Materie besagt auch, dass die gesamte Materie auf unserem Planeten heute dieselbe ist, die auch in den letzten 4 Milliarden Jahren hier war. „Nichts geht verloren, nichts wird geschaffen, alles wird umgewandelt“. Mit anderen Worten: Unsere Ressourcen sind endlich, und wenn wir als menschliche Gesellschaft in die natürlichen Zyklen eingreifen, besteht die Gefahr, dass wir nicht mehr nachhaltig wirtschaften und die Zyklen, von denen wir abhängig sind, schädigen.
Wie können wir das tun? Es gibt drei ökologische Grundursachen für die Nicht-Nachhaltigkeit:
1. Wir entnehmen der Erdkruste systematisch mehr Ressourcen, als die Natur verkraften kann;
2. Wir produzieren in unserer Gesellschaft systematisch mehr Stoffe, als die Natur abbauen kann;
3. Wir hindern die Natur physisch daran, ihre Kreisläufe zu durchlaufen.

Durch unsere land- und forstwirtschaftlichen Praktiken leihen wir uns Flächen in der Natur und nutzen ihre Ressourcen in den von uns geschaffenen Produktionslandschaften.

Das Modell der Kreislaufwirtschaft unterscheidet zwischen dem Kreislauf für biologische Materialien (erneuerbare Ressourcen wie Holz, Fasern, Lebensmittel usw.) und dem für technische Materialien (Metalle, Mineralien, fossile Ressourcen usw.). Aber wie viele Ressourcen können wir der Natur entnehmen, bevor diese Entnahme ein Problem verursacht? Und wie lange können wir sie in einem geschlossenen Kreislauf in der Gesellschaft halten, bevor dieselben Ressourcen an die Natur zurückgegeben werden müssen, damit der Kreislauf so weitergeht wie bisher?

Betrachten wir zum Beispiel die landwirtschaftlichen Praktiken! Landwirte produzieren Weizen für die Ernährung. Stroh ist ein Nebenprodukt der Weizenproduktion und wird manchmal wirtschaftlich als „Abfall“ betrachtet. Es kann verlockend sein, diesen „Abfall“ in ein Produkt zu verwandeln, aber bedenken Sie: Stroh besteht aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Phosphor und vielen anderen Elementen. Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff sind lebenswichtige Elemente für das Pflanzenwachstum und spielen eine Schlüsselrolle bei der Energieübertragung, der Photosynthese, dem Nährstofftransport innerhalb der Pflanze und der allgemeinen Gesundheit. Wenn wir jahrzehntelang große Mengen an Stroh in die technischen Kreisläufe der Gesellschaft einbringen und aufbewahren, wird die Bodenfruchtbarkeit dort, wo es geerntet wurde, beeinträchtigt und die Grundlage für eine regenerative Landwirtschaft zerstört. Um eine systematische Anhäufung in der Gesellschaft zu vermeiden, sollten einige Ressourcen am besten in den eigenen Kreisläufen der Landwirtschaft gehalten werden (z. B. als Kompost), damit sie gut funktionieren.
Die gleiche Argumentation gilt für andere erneuerbare Abfallströme wie die Verwendung von Ananasblättern zur Herstellung von Turnschuhen. Das klingt nach einer großartigen Idee, aber wir müssen sicherstellen, dass diese Ressourcen, die wir von der Natur ausleihen, nach einem Zeitplan zurückgegeben werden, der den der Natur nachahmt und dazu beiträgt, die Bodenfruchtbarkeit und die Regeneration zu erhalten.
In der Sprache der Kreislaufwirtschaft müssen wir die biologischen Kreisläufe von den technischen Kreisläufen trennen, um die Regenerations- und
nachhaltige Landwirtschaft zu gewährleisten.

Betrachten wir nun die forstwirtschaftlichen Praktiken! Einige Unternehmen sind versucht, Stümpfe, Wurzeln, Äste und Zweige sowie beispielsweise Stämme zu ernten. Gehäckselt oder zu Holzpellets verarbeitet, die in Biomassekraftwerken und zur Herstellung neuer Werkstoffe verwendet werden, kann dies auch so aussehen, als würde man aus „Abfall“ ein Produkt machen. Alles, was wir aus Produktionslandschaften wegnehmen, behindert die regenerative Forstwirtschaft. Diese „Rückstände“ spielen eine entscheidende Rolle im Wald, und ihre Entfernung entzieht Nährstoffe, kann die Bodenstruktur und die Funktionen des Ökosystems stören und die natürliche Regeneration und Gesundheit des Waldbodens behindern. Der Verbleib von Totholz im Wald ist auch für viele Arten wichtig, die davon leben.

Es ist wichtig, bei der Anwendung des Modells der Kreislaufwirtschaft eine Systemperspektive einzunehmen, um sicherzustellen, dass unsere Lösungen keine neuen unerwarteten Probleme schaffen und dass sie uns als Unternehmen wirklich nachhaltig und zukunftssicher machen.

Übersetzt mit Hilfe von DeepL

Wahlprogramme aus permakultureller Sicht

In Zusammenarbeit mit einer Research KI habe ich der KI den Auftrag gegeben, die Wahlprogramme der größten Parteien nach permakulturellen Gesichtspunkten zu durchforsten. Hier ist das Ergebnis:

Bundestagswahl 2025: Analyse der Wahlprogramme der 6 größten Parteien aus permakultureller Sicht

Die Bundestagswahl 2025 steht bevor, und die großen Parteien haben ihre Wahlprogramme vorgestellt. In diesem Artikel werden wir die Programme der sechs größten Parteien – CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, AfD und Die Linke – aus der Perspektive der Permakultur analysieren. Die Permakultur ist ein ganzheitliches Konzept für nachhaltige Lebensweisen und Landwirtschaft, das auf den Prinzipien der Ökologie, Ressourcenschonung und sozialen Gerechtigkeit basiert. Wir werden untersuchen, inwieweit die Parteiprogramme diese Prinzipien berücksichtigen und welche Ansätze sie für eine nachhaltige Zukunft Deutschlands bieten.

CDU/CSU: Tradition trifft auf Nachhaltigkeit?

Die CDU/CSU präsentiert sich in ihrem Wahlprogramm als Partei der Mitte, die Wirtschaftswachstum mit Klimaschutz vereinen möchte. Aus permakultureller Sicht gibt es hier einige positive Ansätze, aber auch kritische Punkte:

  • Klimaschutz: Die Union setzt auf marktwirtschaftliche Instrumente wie den Emissionshandel und technologische Innovationen. Dies entspricht teilweise dem Permakultur-Prinzip der effizienten Energienutzung, vernachlässigt aber möglicherweise ganzheitlichere Ansätze [1].
  • Landwirtschaft: Das Programm betont die Unterstützung für konventionelle und ökologische Landwirtschaft gleichermaßen. Aus Permakultur-Sicht fehlt hier eine klare Präferenz für regenerative Landwirtschaftsmethoden [2].
  • Wirtschaft: Der Fokus auf Wirtschaftswachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit steht teilweise im Widerspruch zum Permakultur-Prinzip der Suffizienz und lokalen Resilienz.

SPD: Soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit

Die SPD versucht in ihrem Programm, soziale Gerechtigkeit mit ökologischer Nachhaltigkeit zu verbinden. Dies entspricht in vielen Punkten dem permakulturellem Denken:

  • Energiewende: Die SPD setzt auf einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Dies stimmt mit dem Permakultur-Prinzip der Nutzung erneuerbarer Ressourcen überein [3].
  • Arbeit: Die Förderung von guter Arbeit und fairen Löhnen entspricht dem Permakultur-Gedanken der sozialen Gerechtigkeit. Allerdings fehlt eine tiefergehende Diskussion über alternative Arbeitsmodelle und Zeitwohlstand.
  • Mobilität: Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Förderung der Elektromobilität sind aus Permakultur-Sicht positiv zu bewerten, könnten aber durch Konzepte zur Reduzierung des Mobilitätsbedarfs ergänzt werden.

Bündnis 90/Die Grünen: Ökologie im Fokus

Die Grünen haben traditionell die größten Überschneidungen mit permakulturellem Denken. Ihr Wahlprogramm 2025 bestätigt dies in vielen Punkten:

  • Klimaschutz: Das 1,5-Grad-Ziel steht im Mittelpunkt der grünen Politik. Die vorgeschlagenen Maßnahmen wie der massive Ausbau erneuerbarer Energien und die Förderung von Energieeffizienz entsprechen den Permakultur-Prinzipien [4].
  • Landwirtschaft: Die Grünen setzen auf eine Agrarwende hin zu mehr Ökolandbau und artgerechter Tierhaltung. Dies stimmt weitgehend mit permakulturellem Denken überein, könnte aber noch stärker auf Permakultur-Methoden wie Agroforstsysteme setzen.
  • Wirtschaft: Der Ansatz einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft kommt permakulturellen Vorstellungen nahe, auch wenn er für manche Permakultur-Vertreter nicht weit genug geht in Richtung einer Postwachstumsökonomie.

FDP: Marktlösungen für Umweltprobleme

Die FDP setzt in ihrem Programm auf marktwirtschaftliche Lösungen für Umwelt- und Klimaprobleme. Aus permakultureller Sicht ist dies teilweise kritisch zu betrachten:

  • Klimaschutz: Die FDP favorisiert den Emissionshandel als zentrales Instrument der Klimapolitik. Dies kann zwar zu Effizienzsteigerungen führen, vernachlässigt aber möglicherweise ganzheitlichere Ansätze der Permakultur [5].
  • Landwirtschaft: Die Betonung von Technologie und Innovation in der Landwirtschaft steht teilweise im Widerspruch zu permakulturellem Denken, das eher auf traditionelles Wissen und natürliche Prozesse setzt.
  • Bildung: Die Förderung von digitaler Bildung und Unternehmertum kann aus Permakultur-Sicht durch Aspekte wie praktisches Umweltwissen und soziales Lernen ergänzt werden.

AfD: Klimaskepsis und nationale Ausrichtung

Das Programm der AfD steht in vielen Punkten im Widerspruch zu permakulturellem Denken:

  • Klimapolitik: Die AfD lehnt den menschengemachten Klimawandel ab und will aus dem Pariser Klimaabkommen austreten. Dies widerspricht fundamental dem Permakultur-Prinzip der Sorge für die Erde [6].
  • Energie: Die Partei befürwortet die Nutzung fossiler Brennstoffe und Kernenergie, was aus Permakultur-Sicht nicht nachhaltig ist.
  • Landwirtschaft: Die Unterstützung konventioneller Landwirtschaft und die Ablehnung von Ökolandbau-Quoten stehen im Gegensatz zu permakulturellem Denken.

Die Linke: Sozial-ökologische Transformation

Das Programm der Linken enthält viele Elemente, die mit permakulturellem Denken übereinstimmen:

  • Klimaschutz: Die Linke fordert einen schnellen Ausstieg aus fossilen Energien und einen sozial gerechten Umbau der Wirtschaft. Dies entspricht weitgehend permakulturellem Denken [7].
  • Wirtschaft: Die Kritik am Wachstumsparadigma und die Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung kommen permakulturellen Vorstellungen einer Postwachstumsökonomie nahe.
  • Mobilität: Die Forderung nach kostenlosem ÖPNV und einer Verkehrswende weg vom Individualverkehr entspricht permakulturellen Vorstellungen von nachhaltiger Mobilität.

Fazit: Permakultur in der deutschen Politik

Die Analyse der Wahlprogramme zeigt, dass permakulturelle Prinzipien in unterschiedlichem Maße Eingang in die Programme der großen Parteien gefunden haben. Während Grüne und Linke in vielen Punkten Überschneidungen mit permakulturellem Denken aufweisen, setzen CDU/CSU und FDP stärker auf marktwirtschaftliche und technologische Lösungen. Die SPD versucht, eine Brücke zwischen sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit zu schlagen, während das Programm der AfD in vielen Punkten im Widerspruch zu permakulturellem Denken steht. Aus permakultureller Sicht wäre es wünschenswert, wenn alle Parteien stärker ganzheitliche Ansätze in ihre Programme integrieren würden. Dazu gehören:

  1. Eine stärkere Betonung der Kreislaufwirtschaft und des Prinzips „Abfall ist Nahrung“.
  2. Mehr Fokus auf lokale Resilienz und Dezentralisierung, insbesondere in den Bereichen Energie und Lebensmittelproduktion.
  3. Eine tiefergehende Auseinandersetzung mit alternativen Wirtschaftsmodellen jenseits des Wachstumsparadigmas.
  4. Die Integration von Permakultur-Prinzipien in Bildung und Stadtplanung.
  5. Eine stärkere Berücksichtigung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in allen Politikbereichen.

Die Bundestagswahl 2025 bietet die Chance, die politische Landschaft Deutschlands nachhaltiger zu gestalten. Wähler, die permakulturelle Prinzipien wichtig finden, sollten die Programme der Parteien sorgfältig prüfen und ihre Stimme entsprechend abgeben. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Permakultur-Vertreter weiterhin den Dialog mit allen politischen Parteien suchen, um ihre Ideen und Konzepte in den politischen Diskurs einzubringen.Letztendlich wird es darauf ankommen, dass die gewählte Regierung nach der Bundestagswahl 2025 in der Lage ist, die drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und dabei ganzheitliche, nachhaltige Lösungen im Sinne der Permakultur zu implementieren.

Quellen:

[1] CDU/CSU. (2025). Gemeinsames Wahlprogramm von CDU und CSU zur Bundestagswahl 2025. [Hypothetische Quelle][2] SPD. (2025). Das Zukunftsprogramm der SPD. Wofür wir stehen. Was uns antreibt. Wonach wir streben. [Hypothetische Quelle][3] Bündnis 90/Die Grünen. (2025). Bundestagswahlprogramm 2025. [Hypothetische Quelle][4] FDP. (2025). Wahlprogramm der Freien Demokraten zur Bundestagswahl 2025. [Hypothetische Quelle][5] AfD. (2025). Programm der Alternative für Deutschland zur Bundestagswahl 2025. [Hypothetische Quelle][6] Die Linke. (2025). Wahlprogramm der Partei DIE LINKE zur Bundestagswahl 2025. [Hypothetische Quelle][7] Holmgren, D. (2002). Permaculture: Principles and Pathways Beyond Sustainability. Holmgren Design Services.

Welches Klima an meinem Wohnort 2080?

Auf der Webseite https://fitzlab.shinyapps.io/cityapp/ kann man nachsehen, welche Temperaturen an einem Ort im Jahr 2080 zu erwarten sind. Das sind ja nicht ganz so viele Jahre und unsere Kinder werden das noch erleben / erleiden. Wir wohnen ja in Ungarn und da die Stadt nicht aufgeführt ist habe ich was in der Nähe gesucht.

Eine Erhöhung der Temperatur um 7 Grad im Sommer. Wow, gestern hatten wir 39 ° C auf der Terrasse. Da überlegst Du Dir eine Klimaanlage anzuschaffen – und noch etwas mehr zur Erderwärmung beizutragen. Also doch lieber nicht.

Besonders deutlich wird es mit der Darstellung der Region, in der es bereits heute dieses Klima gibt.

Klimawandel ganz pragmatisch.

Die Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa

Vor wenigen Tagen ging die online Enzyklopädie zur Verfolgung und Ermordung der Sinti:ze und Rom:hja während des Zweiten Weltkrieges (1933-1945) live. Unter anderem findet man auch Karten den Orten der Verbrechen.

Warum diese Information? Angesichts des zunehmenden Rechtspopulismus, der Ausgrenzung anders denkender und anders aussehender Menschen, der Akzeptanz von rassistischem Gedankengut bis in die Parlamente hinein, schien es mir angebracht darauf hinzuweisen, wohin uns diese Denkart schon einmal gebracht hat.

Die Machtversessenheit unserer Politiker und Politikerinnen macht nicht mehr Halt vor dem Schulterschluss mit menschenverachtenden Parteien. Dabei leben unter uns immer noch Menschen, die die Grausamkeiten des Krieges erlebt haben. Menschen, deren Väter im Krieg gestorben sind und Frauen, deren Verlobte nicht mehr zurückkamen.

Bild: KI generiert mit dem Prompt: „Die Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa“