Archiv der Kategorie: Neues

Alle Beiträge die aktuelle Informationen enthalten.

Crowdfunding Kampagne: water is love

Was ist mehr als Leben. Es ist die Basis unserer Existenz. Diese Basis droht zu verschwinden.
In vielen Gebieten dieser Erde breiten sich Wüsten aus und Wasser wird zu einem immer
kostbareren Gut.

Ein Film über diese Problematik aber auch die Lösungen ist im Entstehen und soll über eine Crowdfunding Kampagne finanziert werden. Der entstandene Film soll dann kostenlos zur Verfügung stehen. Eine Sache die es wert ist unterstützt zu werden. Noch 24 Tage (Stand heute) kann man dieses Projekt unterstützen.

Webseite von Water is Love

“Dieser Dokumentarfilm wird uns einladen, die Klimakrise als einen Moment der Möglichkeit für Regeneration und systemischen Wandel zu verstehen. Wir gehen auf eine Reise, um herauszufinden, wie eine erneuerte Beziehung zum Wasser und zueinander es uns ermöglichen kann, beschädigte Ökosysteme zu regenerieren und Traumata angesichts einer sich radikal verändernden Welt zu heilen. Wir erforschen, wie heilende Liebe und die Wiederherstellung der zerbrochenen Beziehungen untereinander und die Heilung unserer zerbrochenen Beziehung zur Erde sich gegenseitig bedingen.” (Quelle: Webseite: Water is Love)

Grüneres und privateres Intern

Internet bedeutet in fast allen Fällen eine Offenlegung unserer Handlungen und Interessen. Die meisten wissen, dass Google eine riesige Werbemaschine ist. Nicht unser Interesse an den Themen, die wir suchen, steht bei der Ergebnisliste im Vordergrund, sondern die Werbeinteressen des Konzerns.

Über Alternativen habe ich ja schon mal geschrieben. Nun sind mir weitere aufgefallen. Neben der Suchmaschine Qwant, gibt es auch eine deutsche Suchmaschine meatager. Metager wird getragen vom gemeinnützigen SUMA-EV, Verein für freien Wissenszugang.

Metager trackt weder den Benutzer noch werden Daten gespeichert. Der Quellcode von metager ist open source. Dazu ist metager 100 % Ökostrom. Die Installation eines Firefox Add-ons ist völlig problemlos.

Aus dem Bereich Postfächer, Kalender, Adressbuch  gibt es zwei Kandidaten POSTEO und mailbox.org. Beide Unternehmen schreiben sich „grünes Internet“ auf die Fahnen. Dazu kommt Werbefreiheit und hohe Sicherheitsstandards. Beide Firmen sind nicht kostenlos aber der monatliche Beitrag ab 1 € ist sicher kein großes Hindernis.

Datenschutz und Ökologie sind eben nicht für Null zu haben und sollten etwas wert sein.

Gründe Webseiten

Eine grüne Webseite. Hatte ich mir noch nicht überlegt, aber ja, wir wissen ja alle, dass das Internet nicht gerade wenig Strom verbraucht und auch jeder Aufruf der eigenen Webseite verbraucht Strom und produziert damit CO₂.

Aufmerksam wurde ich auf die Seite „Gute Seite“, die sich als Verzeichnis von Agenturen für Webdesign und Kommunikation versteht, die das Thema grünes Internet auf der Agenda haben.

Unter https://gute-seiten.org/tools/ finden sich eine Menge Links zu Tools oder Webseiten, die einen die eigene Webseite überprüfen lassen und auch Tipps zur Optimierung parat haben.

Es lohnt sich, sich Gedanken darüber zu machen. WordPress hat eine Menge an Tool Plugins parat die einem helfen die Webseite schneller und leichter und damit auch CO₂ freundlicher zu machen.

Die Erfindung des ökologischen Fußabdrucks

In einem Artikel vom 23. August 2021 für den Guardian weist die Autorin Rebecca Solnit darauf hin, dass der Begriff “Ökologischer Fußabdruck (carbon footprint)” von BP in das öffentliche Bewusstsein gerückt wurde. Dazu wurde die PR Firma Ogilvy & Mather beauftragt. Sie sollte und hat das ja auch erfolgreich geschafft, den Menschen klarmachen, dass nicht die großen Ölkonzerne, sondern jeder Einzelne für den Klimawandel verantwortlich ist.

Bereits 2004 wurde der CO₂ Fußabdruck Rechner von BP veröffentlicht. Hier wird der Benutzer angehalten seinen CO2-Ausstoß zu berechnen und freundlicherweise wird dann gleich auf eine Seite verlinkt, mit der man dann den CO2-Ausstoß kompensieren kann.

Die Kompensation Ihrer jährlichen Reiseemissionen ist schnell, einfach und erschwinglich. Geben Sie uns einfach Ihr Fahrzeug, Ihren Kilometerstand und alle Flüge an, die Sie unternommen haben, und unser Rechner wird Ihren CO2-Fußabdruck für Sie ausrechnen.

Sobald Sie Ihren Fußabdruck haben, können Sie ihn ausgleichen. Indem Sie ihn ausgleichen, tragen Sie dazu bei, Projekte zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes auf der ganzen Welt zu finanzieren.

Indem Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihren CO2-Fußabdruck auszugleichen, erwerben Sie von bp Target Neutral Emissionsgutschriften, die wir in Ihrem Namen einlösen. Die Gutschriften stammen aus einer Reihe von Projekten zur Reduzierung oder Vermeidung von Kohlenstoffemissionen auf der ganzen Welt.

Das ist gut vermarkteter Ablasshandel im 21. Jh.

Wie schreibt Rebecca Solnit:

Der Hauptgrund, gegen die fossilen Brennstoffkonzerne vorzugehen, ist, dass ihre Produkte den Planeten zerstören, aber ihre heimtückische Propaganda, von der Leugnung des Klimawandels bis hin zur Förderung des Geschäfts mit dem Klima-Fußabdruck, macht dieses Ziel noch lohnender für die Konzerne.

Kohlenstoff-Fußabdrücke sind in aller Munde, und ich sehe in den sozialen Medien regelmäßig Leute, die auf die individuellen Konsumgewohnheiten eingehen, wenn das Klimachaos diskutiert wird. Bill McKibben argumentierte 2008 gegen sie:

Nehmen wir an, Sie haben einen bestimmten Betrag an Zeit und Geld, mit dem Sie etwas verändern können – nennen Sie ihn x, denn so nennen wir Mathematiker die Dinge. Der Trick besteht darin, dieses x durch Multiplikation zu erhöhen, nicht durch Addition. Der Trick besteht darin, die 5 Prozent der Menschen, die sich wirklich engagieren, dazu zu bringen, dass sie weit mehr als 5 Prozent ausmachen. Und der Trick dabei ist die Demokratie.

Natürlich kann und soll jeder Einzelne auf sein Handeln achten und sich auch dafür verantwortlich fühlen. Aber die Aktivitäten des Einzelnen sind nicht ausreichend um das System zu verändern oder deutlicher noch “die Katastrophe” zu verhindern

Große Veränderungen brauchen die gewaltige Kraft der Demokratie, in der wenige eine Veränderung der Politik erreichen können. Fridays for future hat gezeigt, dass wenige Menschen ein wichtiges Anliegen in das Bewusstsein der Menschen bringen können und die Politiker sich gezwungen sehen dem veränderten Bewusstsein Rechnung zu tragen.

Bedauerlicherweise ist das derzeit immer noch Reden und Schwafeln anstatt endlich ins Handeln zu kommen. Selbst das oberste Gericht in Deutschland hat den derzeit “nicht handelnden” Politikern bestätigt zu wenig zu tun und es auf zu spät zu verschieben.

 

 

 

 

 

Zeitschrift und Webseite Ethical Consumer

Ethical Consumer ist eine Zeitschrift und Webseite die Firmen nach ethischen und nachhaltigen Kriterien untersucht und bewertet. Auch wenn man auf der Webseite nur wenige Ergebnisse abfragen kann, so sind doch in den Kategorien einige Merkmale aufgelistet, nach denen man selbst Firmen auswählen kann, die in ihrem Geschäftsgebaren ethische Gesichtspunkte verfolgen.

Diese Seite zeigt aber auch, dass es möglich ist Alternativen zu wählen, auch wenn es manches Mal unbequemer sein mag.

Am Beispiel Bücher wird das sehr deutlich. Amazon mag zwar groß und mächtig sein, ist aber sicher nicht die beste Wahl was Nachhaltigkeit, Steuergerechtigkeit oder Arbeitsbedingungen anbelangt. Dagegen ist world of books ein online Versender der nicht nur gute gebrauchte Bücher verkauft (auch deutsche Bücher), sondern auch bis 2022 klimaneutral sein möchte und eine zertifizierte B-Corp sind.

ippc Studie zur Klimaerwärmung

Für kurze Zeit ist wieder die Klimaerwärmung in den Medien. Der Grund dafür ist der ippc Report zur Klimaerwärmung in den Folgen für die Menschen. Für alle die nicht wirklich wissen was das ippc ist, hier die Erklärung von der Webseite des ippc:

The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) is the United Nations body for assessing the science related to climate change.

Der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) ist das Gremium der Vereinten Nationen zur Bewertung der Wissenschaft im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Hier ist der Link zu dem Report und auch zu den Zusammenfassungen und weiteren Daten.

Sehr informativ ist der interaktive Atlas der einem bildlich die Veränderungen darstellt die auf die Menschen in definierten Regionen zukommt.

 

Tiny Gardens

Tiny Gardens – kleine Gärten heißt eine Webseite, die sich dem  Anbau von Lebensmitteln auf kleinstem Raum widmet.

Ein kleiner Garten kann auf Veranden, Parkplätzen, Dächern und fast überall dort angebaut werden, wo die Sonne scheint. Auch wenn kein Land zur Verfügung steht, kann eine Fülle an Nahrung geschaffen werden. Gemüse, Blumen oder Kräuter können alle auf kleinem Raum wachsen, wie in einer Holzkiste, einem Leinensack, einer Kiste, Plastikflaschen oder sogar alten Schuhen!Ein kleiner Garten kann auf Veranden, Parkplätzen, Dächern und fast überall dort angebaut werden, wo die Sonne scheint. Auch wenn kein Land zur Verfügung steht, kann eine Fülle an Nahrung geschaffen werden. Gemüse, Blumen oder Kräuter können alle auf kleinem Raum wachsen, wie in einer Holzkiste, einem Leinensack, einer Kiste, Plastikflaschen oder sogar alten Schuhen! (Quelle Webseite Tiny Gardens)

Unter dem Menüpunkt “Free Resources” findet man eine Menge Tipps und PDFs zum Herunterladen aber auch Anleitungsvideos wie man z.B. einen Sackgarten macht. Dazu gibt es noch Geschichten von Menschen und ihren kleinen Sackgärten.

 

 

Ein Waldgarten in kühler Gegend

Alan Carter hat ein (englisches) Buch geschrieben über das Anlegen eines Waldgartens im eigenen Garten. Auf seiner Webseite schreibt er

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Anlegen und Verwalten eines Nahrungswaldgartens in einem kühleren Klima. Mit Kapiteln zum Planen, Pflanzen, Pflegen und Essen aus Ihrem Garten sowie einem 180-seitigen Verzeichnis geeigneter Pflanzen.

Da ich das Buch “noch” nicht gelesen habe kann ich nur den Inhalt seiner Webseite beurteilen.

Auf der Webseite von Alan Carter finden sich viele Pflanzenporträts zu Pflanzen die auch in einer kühlen Gegend für die Verwendung in einem Waldgarten (food forest) geeignet sind.

Alles auf Englisch aber ich empfehle die Texte in DeepL einzufügen (Copy-and-paste) und bei den Pflanzenporträts hilft auch der latinische Namen.

 

Neuer “kostenloser”” online Kurs mit Heather Jo Flores

Erste Schritte in der Permakultur: ein Kurs für Einsteiger zum Thema ganzheitliche Planung
Bauen Sie Lebensmittel an, egal wo Sie leben, verbinden Sie sich wieder mit der Natur und lernen Sie, wie ein Ökosystem zu denken, in diesem kostenlosen Online-Kurs, der von der Autorin und Gründerin von, ” Heather Jo Flores”, geleitet wird.

Dieser “englische” online Kurs ist kostenlos bzw. Heather bittet um einen Beitrag für den Kurs. Aber das muss man nicht machen, auch wenn ich es persönlich anständig finde Leistung zu honorieren.

Hier das Einführungsvideo und der Link auf die Seite.

 

Wegweiser durch das Label-Labyrinth

CIR (Christliche Initiative Romero) hat eine Seit erstellt, auf der man verschiedene Labels auf drei Faktoren prüfen kann. Die Faktoren sind Soziales, Ökologie und Glaubwürdigkeit. labelschecker.de

In der Kategorie Soziale wird z.B. Lohnzahlung und Beschwerdemanagement für Arbeiterinnen und Arbeiter berücksichtigt. In der Kategorie Glaubwürdigkeit Dinge wie Kontrollmechanismen oder auch Transparenz.

So manches Ergebnis mag einen dann auch überraschen. So war für mich die Bewertung von Alnatura etwas überraschend. Aber wer schaut schon genau hinter die Labels in der bunten Warenwelt. So finde ich es wunderbar, wenn es Menschen gibt, die sich etwas näher mit den einzelnen Firmen und Labels befassen und ihre Einschätzungen veröffentlichen. Jeder für sich kann das ja auch anderes werten, aber wenn es der Auseinandersetzung mit dem Thema dient, dann ist das schon gut.

Auf der CIR eigenen Webseite steht folgendes Mission Statement:

Unsere Vision ist eine gerechte, solidarische Welt, in der ein Gutes Leben für alle möglich ist.
Es ist eine Welt frei von Diskriminierung und Gewalt, die von einer vielfältigen Gesellschaft getragen wird. In dieser Welt steht der Mensch im Mittelpunkt eines anderen Wirtschaftssystems, das allen Zugang zu würdiger Arbeit bietet und die natürlichen Lebensgrundlagen erhält.

CIR engagiert sich in Mittelamerika für eine bessere Zukunft, letztendlich für uns alle. Unter der Rubrik Material finden sich viele Texte und Informationen entweder kostenfrei zum Bestellen oder aber auch in digitaler Form zum Downloaden.