Archiv des Autors: Karlheinz

Corona – Argumentation in und für die Öffentlichkeit

Wenn man die Debatten im Fernsehen und in der Presse verfolgt, kann man mehrere Muster erkennen.

1. Die Impfgegner sind das Problem

2. Impfen ist die Lösung um die sogenannte Pandemie in den Griff zu bekommen

3. Impfen ist die einzige Möglichkeit sich zu schützen

4. Es gibt nur Genesene, Geimpfte und Getestete (Gesunde wurden abgeschafft)

Schon allein das Wort Impfgegner ist bezeichnend für die Art des Umgangs. Derzeit wird in den Medien und von den Politikern gerne Framing betrieben, um die als gültig bestimmte Meinung zu unterstreichen.

Ein “Frame” strukturiert die Wahrnehmung der Realität also auf eine bestimmte Weise und beeinflusst, welche Informationen bei der adressierten Person hängen bleiben. Dies ist auch als “Framing-Effekt” bekannt. (Quelle: Focus online)

Mit der Benutzung des Wortes Impfgegner wird suggeriert, dass da jemand ist, der mein Feind ist. Jemand der mir schaden will. Dabei ist es egal, ob der Schaden bewusst oder unbewusst entsteht, ein Gegner muss bekämpft werden, das ist das Muster, das dahinter steckt.

Dabei sollte in einer Demokratie für jeden selbstverständlich sein, dass Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lassen wollen, nur ihr Recht wahr nehmen. Selbst darüber zu entscheiden, was sie mit sich machen lassen.

…Durch die Corona-Schutzimpfung kann das Risiko einer Infektion und Erkrankung und vor allem von schweren sehr COVID-19-Verläufen stark reduziert werden. … (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Aktuell kann nicht genau beziffert werden, in welchen Maß die Corona-Schutzimpfung die Übertragung des Virus weiter reduziert. Basierend auf den bisherigen Daten kann man davon ausgehen, dass die Viruslast bei Menschen, die trotz Impfung mit SARS-CoV-2 infiziert werden, stark reduziert und die Virusausscheidung verkürzt ist.

…Das Risiko einer Virusübertragung ist unter dem Strich stark vermindert. Doch es muss damit gerechnet werden, dass einige Menschen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 trotz Impfung (asymptomatisch) PCR-positiv werden und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden. Durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen muss dieses Risiko weiterhin zusätzlich reduziert werden. … (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Wenn ich das also richtig verstehe, dann ist die Impfung vor allem ein individueller Schutz des Geimpften gegen Erkrankung oder schwere Krankheitsverläufe. Ansteckend kann er auch sein aber eventuell nicht so stark. Dagegen spricht ein Bericht vom 19. Aug 2021 auf Servus TV:

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-28nppc49s1w11/

Geimpfte sind mit der Delta-Variante des Corona-Virus fast genauso ansteckend wie Ungeimpfte. Forscher der Universität Oxford haben das jetzt rausgefunden. Egal ob geimpft oder nicht: die Viruslast ist in etwa gleich hoch. Das große Ziel der Herdenimmunität könnte damit ein frommer Wunsch bleiben.

Sollte sich diese Aussage bestätigen, dann sind die Maßnahmen und die Versprechungen der Politik nicht nur sinnlos, sondern auch gefährlich.

Das bedeutet, dass man Geimpfte wie gerade in Hamburg (23.8.2021) in manche Gaststätten ohne Beschränkung reinlässt (oder Kino, oder Disco…) aber eine Ansteckung nicht ausgeschlossen werden kann, der Getestete, von dem aber keine Gefahr ausgeht, wird außen vor gelassen.

Der Geimpfte reduziert also sein persönliches Risiko und der Nicht Geimpfte trägt das erhöhte Risiko.

Ist das nicht eine individuelle Entscheidung? Nein, sagt das die Politik und eine große Anzahl der Bevölkerung stimmt dem zu. Das belastet ja die Krankenhäuser, Ärzte und allgemein das Gesundheitssystem. Das ist also unsozial. Impfgegner sind also unsozial?

Wie ist das mit Motorradfahrern, Rauchern und dem Trinken von Alkohol? Motorradfahrer tragen ein erhöhtes Risiko bei einem Unfall schwer verletzt zu werden und damit das Gesundheitssystem zu belasten. Raucher haben ein erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu erkranken und das Trinken von Alkohol kann auch zu massiven Gesundheitsproblemen führen. Diese Aufzählung könnten noch beliebig erweitert werden und dabei sind die Gefahren und Folgen von körperlich schwerer Arbeit usw. nicht einmal angesprochen.

Kein Politiker fordert aber Motorradfahren, Rauchen und Trinken zu verbieten. Hier wird gerne das Lied von der Selbstverantwortung und der Freiheit des Bürgers geredet. Wenn sich jemand nicht impfen lassen will, dann sieht das gleich anders aus.

Um das mal an dieser Stelle deutlich zu machen. Ich leugne keineswegs diese Erkrankung und ich wünsche keinem Menschen an Covid-19 zu erkranken. Ich bin auch kein Impfgegner, dass aber die Entscheidungsfreiheit der Menschen derart massiv eingeschränkt wird bzw. hier und jetzt eine Zweiklassengesellschaft erzeugt wird kann nicht akzeptiert werden.

Es gibt nicht nur Geimpfte und nicht Geimpfte. Es gibt auch einfach gesunde Menschen und vor allem gibt es Menschen die die Krankheit mit leichten Symptomen überstanden haben aber niemals einen Arzt gesehen haben.

Nach meiner Auffassung ist ein frisch getesteter Mensch deutlich weniger gefährlich für die Anderen als ein Geimpfter der potenziell immer noch als Überträger des Virus infrage kommt.

Warum wird aber nun auf einmal so getan als, wenn ein Test keinerlei Bedeutung mehr hat. Welche Strategie steckt dahinter? Die Antwort ist, den Druck auf die nicht Geimpften zu erhöhen. Dass die Tests nicht mehr kostenlos sind, ist ebenfalls Bestandteil der Strategie den Druck zu erhöhen.

Dabei sind Impfschäden bis hin zu schwersten Erkrankungen möglich. (Siehe n-tv Bericht https://www.n-tv.de/panorama/Wer-zahlt-bei-Impfschaeden-article22740223.html) Laut Paul-Ehrlich-Institut sind (Stand 30. Juni 2021) bisher mehr als 106.800 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung gemeldet worden.

Laut RKI sind (Stand 25.8.2021) 92.061 Menschen an Covid verstorben.

Hier wird ja auch immer damit argumentiert, dass dagegen ja fast 75 Mio. Impfungen stehen (hier wird jede Spritze gezählt, also nicht die Anzahl der geimpften Personen). Somit ist das rechnerische Risiko ja nur 0,14 %.

Aber das Risiko an Covid zu sterben ist bei 83,1 Mio. Menschen in Deutschland (Statistisches Bundesamt) und verstorbenen 92.061 Menschen auch nur 0,11 %.

Reiten wir nun noch mal das Kostenpferd. Die EU hat laut Sue Middleton, Vorsitzende des Verbandes Europäischer Impfstoffhersteller (Vaccines Europe), bei einer Anhörung vor dem EU-Parlament bestätigt, dass die Impfmittelhersteller eine Haftungsklausel dahingehend erhalten haben, dass sollten sie verklagt werden und Schadenersatz leisten müssen, die Zahlungen von der EU übernommen werden.

Die Frage die sich vielleicht mancher stellt. Welche Intention steckt hinter diesen Maßnahmen, Verordnungen und dem Drängen, sich impfen zu lassen?

Warum sollen Kinder und Jugendliche das Risiko für Impfschäden in Kauf nehmen? Laut Aussagen der „Experten“ ist ja die Gefahr einer Ansteckung und vor allem eines schweren Krankheitsverlaufes ja wesentlich geringer als bei älteren Menschen.

Was ist die Agenda hinter all den Maßnahmen, den Sprachregeln, dem journalistischen Einheitsbrei der sich breit macht? Ehrlicherweise habe ich darauf keine Antwort. Was ich aber sehe, ist eine Gefahr für die Demokratie. Wie weit dürfen Politiker in die Grundrechte von Bürgern eingreifen. Warum führen sich Bürger auf wie Schafe, die freiwillig zur Schlachtbank gehen und auch noch Beifall blöken? Warum werden Fakten immer nur in eine Richtung gedeutet und warum werden kritische Stimmen, auch aus der Wissenschaft totgeschwiegen? Siehe kritischer Film auf Servus TV https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-27juub3a91w11/ ,dazu gibt es dann auch noch einen zweiten Teil und eine Diskussion in der Mediathek.

Es ist geradezu befremdlich, wenn sich Politiker aller Schattierungen einig sind und alle einer Meinung sind. Die immer gleichen Experten werden im Fernsehen gezeigt und erzählen immer dieselbe Geschichte. Kontrolliert, verfolgt, überwacht und bestraft. Dieses Szenario würde eher in eine Diktatur passen sind aber Realität in Deutschland.

Allein die Stadt Augsburg hat fast 1 Mio. Euro an Bußgeld eingenommen das im Zusammenhang mit der Nichteinhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum ausgesprochen wurde. Damit kann man Menschen schon ganz gut disziplinieren. Richtig so, werden nun viele rufen. Wer sich brav verhält, braucht ja auch nichts befürchten. Dabei vergessen einige, dass das, was brav ist, immer eine aktuelle Betrachtung ist. Derzeit wird das, was brav ist von wenigen Politikern mit Verordnungen diktiert. Freiheit und Eigenverantwortung sehen anders aus.

Die Erfindung des ökologischen Fußabdrucks

In einem Artikel vom 23. August 2021 für den Guardian weist die Autorin Rebecca Solnit darauf hin, dass der Begriff “Ökologischer Fußabdruck (carbon footprint)” von BP in das öffentliche Bewusstsein gerückt wurde. Dazu wurde die PR Firma Ogilvy & Mather beauftragt. Sie sollte und hat das ja auch erfolgreich geschafft, den Menschen klarmachen, dass nicht die großen Ölkonzerne, sondern jeder Einzelne für den Klimawandel verantwortlich ist.

Bereits 2004 wurde der CO₂ Fußabdruck Rechner von BP veröffentlicht. Hier wird der Benutzer angehalten seinen CO2-Ausstoß zu berechnen und freundlicherweise wird dann gleich auf eine Seite verlinkt, mit der man dann den CO2-Ausstoß kompensieren kann.

Die Kompensation Ihrer jährlichen Reiseemissionen ist schnell, einfach und erschwinglich. Geben Sie uns einfach Ihr Fahrzeug, Ihren Kilometerstand und alle Flüge an, die Sie unternommen haben, und unser Rechner wird Ihren CO2-Fußabdruck für Sie ausrechnen.

Sobald Sie Ihren Fußabdruck haben, können Sie ihn ausgleichen. Indem Sie ihn ausgleichen, tragen Sie dazu bei, Projekte zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes auf der ganzen Welt zu finanzieren.

Indem Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihren CO2-Fußabdruck auszugleichen, erwerben Sie von bp Target Neutral Emissionsgutschriften, die wir in Ihrem Namen einlösen. Die Gutschriften stammen aus einer Reihe von Projekten zur Reduzierung oder Vermeidung von Kohlenstoffemissionen auf der ganzen Welt.

Das ist gut vermarkteter Ablasshandel im 21. Jh.

Wie schreibt Rebecca Solnit:

Der Hauptgrund, gegen die fossilen Brennstoffkonzerne vorzugehen, ist, dass ihre Produkte den Planeten zerstören, aber ihre heimtückische Propaganda, von der Leugnung des Klimawandels bis hin zur Förderung des Geschäfts mit dem Klima-Fußabdruck, macht dieses Ziel noch lohnender für die Konzerne.

Kohlenstoff-Fußabdrücke sind in aller Munde, und ich sehe in den sozialen Medien regelmäßig Leute, die auf die individuellen Konsumgewohnheiten eingehen, wenn das Klimachaos diskutiert wird. Bill McKibben argumentierte 2008 gegen sie:

Nehmen wir an, Sie haben einen bestimmten Betrag an Zeit und Geld, mit dem Sie etwas verändern können – nennen Sie ihn x, denn so nennen wir Mathematiker die Dinge. Der Trick besteht darin, dieses x durch Multiplikation zu erhöhen, nicht durch Addition. Der Trick besteht darin, die 5 Prozent der Menschen, die sich wirklich engagieren, dazu zu bringen, dass sie weit mehr als 5 Prozent ausmachen. Und der Trick dabei ist die Demokratie.

Natürlich kann und soll jeder Einzelne auf sein Handeln achten und sich auch dafür verantwortlich fühlen. Aber die Aktivitäten des Einzelnen sind nicht ausreichend um das System zu verändern oder deutlicher noch “die Katastrophe” zu verhindern

Große Veränderungen brauchen die gewaltige Kraft der Demokratie, in der wenige eine Veränderung der Politik erreichen können. Fridays for future hat gezeigt, dass wenige Menschen ein wichtiges Anliegen in das Bewusstsein der Menschen bringen können und die Politiker sich gezwungen sehen dem veränderten Bewusstsein Rechnung zu tragen.

Bedauerlicherweise ist das derzeit immer noch Reden und Schwafeln anstatt endlich ins Handeln zu kommen. Selbst das oberste Gericht in Deutschland hat den derzeit “nicht handelnden” Politikern bestätigt zu wenig zu tun und es auf zu spät zu verschieben.

 

 

 

 

 

Zeitschrift und Webseite Ethical Consumer

Ethical Consumer ist eine Zeitschrift und Webseite die Firmen nach ethischen und nachhaltigen Kriterien untersucht und bewertet. Auch wenn man auf der Webseite nur wenige Ergebnisse abfragen kann, so sind doch in den Kategorien einige Merkmale aufgelistet, nach denen man selbst Firmen auswählen kann, die in ihrem Geschäftsgebaren ethische Gesichtspunkte verfolgen.

Diese Seite zeigt aber auch, dass es möglich ist Alternativen zu wählen, auch wenn es manches Mal unbequemer sein mag.

Am Beispiel Bücher wird das sehr deutlich. Amazon mag zwar groß und mächtig sein, ist aber sicher nicht die beste Wahl was Nachhaltigkeit, Steuergerechtigkeit oder Arbeitsbedingungen anbelangt. Dagegen ist world of books ein online Versender der nicht nur gute gebrauchte Bücher verkauft (auch deutsche Bücher), sondern auch bis 2022 klimaneutral sein möchte und eine zertifizierte B-Corp sind.

ippc Studie zur Klimaerwärmung

Für kurze Zeit ist wieder die Klimaerwärmung in den Medien. Der Grund dafür ist der ippc Report zur Klimaerwärmung in den Folgen für die Menschen. Für alle die nicht wirklich wissen was das ippc ist, hier die Erklärung von der Webseite des ippc:

The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) is the United Nations body for assessing the science related to climate change.

Der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) ist das Gremium der Vereinten Nationen zur Bewertung der Wissenschaft im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Hier ist der Link zu dem Report und auch zu den Zusammenfassungen und weiteren Daten.

Sehr informativ ist der interaktive Atlas der einem bildlich die Veränderungen darstellt die auf die Menschen in definierten Regionen zukommt.

 

Tiny Gardens

Tiny Gardens – kleine Gärten heißt eine Webseite, die sich dem  Anbau von Lebensmitteln auf kleinstem Raum widmet.

Ein kleiner Garten kann auf Veranden, Parkplätzen, Dächern und fast überall dort angebaut werden, wo die Sonne scheint. Auch wenn kein Land zur Verfügung steht, kann eine Fülle an Nahrung geschaffen werden. Gemüse, Blumen oder Kräuter können alle auf kleinem Raum wachsen, wie in einer Holzkiste, einem Leinensack, einer Kiste, Plastikflaschen oder sogar alten Schuhen!Ein kleiner Garten kann auf Veranden, Parkplätzen, Dächern und fast überall dort angebaut werden, wo die Sonne scheint. Auch wenn kein Land zur Verfügung steht, kann eine Fülle an Nahrung geschaffen werden. Gemüse, Blumen oder Kräuter können alle auf kleinem Raum wachsen, wie in einer Holzkiste, einem Leinensack, einer Kiste, Plastikflaschen oder sogar alten Schuhen! (Quelle Webseite Tiny Gardens)

Unter dem Menüpunkt “Free Resources” findet man eine Menge Tipps und PDFs zum Herunterladen aber auch Anleitungsvideos wie man z.B. einen Sackgarten macht. Dazu gibt es noch Geschichten von Menschen und ihren kleinen Sackgärten.

 

 

Ein Waldgarten in kühler Gegend

Alan Carter hat ein (englisches) Buch geschrieben über das Anlegen eines Waldgartens im eigenen Garten. Auf seiner Webseite schreibt er

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Anlegen und Verwalten eines Nahrungswaldgartens in einem kühleren Klima. Mit Kapiteln zum Planen, Pflanzen, Pflegen und Essen aus Ihrem Garten sowie einem 180-seitigen Verzeichnis geeigneter Pflanzen.

Da ich das Buch “noch” nicht gelesen habe kann ich nur den Inhalt seiner Webseite beurteilen.

Auf der Webseite von Alan Carter finden sich viele Pflanzenporträts zu Pflanzen die auch in einer kühlen Gegend für die Verwendung in einem Waldgarten (food forest) geeignet sind.

Alles auf Englisch aber ich empfehle die Texte in DeepL einzufügen (Copy-and-paste) und bei den Pflanzenporträts hilft auch der latinische Namen.

 

Neuer “kostenloser”” online Kurs mit Heather Jo Flores

Erste Schritte in der Permakultur: ein Kurs für Einsteiger zum Thema ganzheitliche Planung
Bauen Sie Lebensmittel an, egal wo Sie leben, verbinden Sie sich wieder mit der Natur und lernen Sie, wie ein Ökosystem zu denken, in diesem kostenlosen Online-Kurs, der von der Autorin und Gründerin von, ” Heather Jo Flores”, geleitet wird.

Dieser “englische” online Kurs ist kostenlos bzw. Heather bittet um einen Beitrag für den Kurs. Aber das muss man nicht machen, auch wenn ich es persönlich anständig finde Leistung zu honorieren.

Hier das Einführungsvideo und der Link auf die Seite.

 

Deutsche Politiker und ihr Verständnis von Freiheit

Dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” sagte der CDU-Politiker, der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans, Impfverweigerern sollten künftig nicht die gleichen Freiheitsrechte zurückgegeben werden wir Geimpften. “Sie müssen zum Beispiel für Schnelltests zahlen oder können nicht an jeder Veranstaltung teilnehmen”, regte er an. DEUTSCHE Welle 25. JULI 2021

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält eine Impfpflicht im weiteren Kampf gegen die Corona-Krise für denkbar.

«Wir planen keine Impfpflicht. Für alle Zeiten kann ich eine Impfpflicht nicht ausschließen», sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «Es ist möglich, dass Varianten auftreten, die das erforderlich machen.» Es könne gut sein, «dass wir irgendwann gewisse Bereiche und Tätigkeiten nur noch für Geimpfte zulassen». Er nannte die Masern als Beispiel: «Da gibt’s auch eine Impfpflicht für die Kitas, weil Masern höchst ansteckend sind.» Ohne Impfungen werde man die Pandemie nicht in die Knie zwingen können.
Stern 25. JULI 2021

Wenn ich solche Nachrichten lese, dann frage ich mich auf welchem demokratischen Niveau sich diese Politiker bewegen.

In Artikel 2 GG ist zu lesen “(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit”. Dazu gehört meines Erachtens auch die Entscheidung sich nicht impfen zu lassen. Nichtgeimpfte gefährden nach Aussagen der Politiker und auch der Wissenschaftler nur ihr eigenes Leben. Also stecken sich Ungeimpfte untereinander an, aber das ist ihre Entscheidung!

Viel bedenklicher ist es, wenn mit dem Argument, man müsse die Bevölkerung schützen Grundrechte mit Füßen getreten werden. Würden diese Politiker das tatsächlich ernst nehmen, dann müssten auch Autos verboten werden.

Im Jahr 2019 beliefen sich die volkswirtschaftlichen Kosten von Straßenverkehrsunfällen in Deutschland auf insgesamt 33,9 Milliarden Euro. Davon waren rund 21 Milliarden Euro Sachschäden. Quelle Statista

3059 Verkehrstote waren 2019 zu beklagen. Quelle: destatis

70000 Tote durch Luftverschmutzung. Quelle: sonnenseite.com

Es ist wie schon gewohnt populistische Propaganda, um sich selbst wieder mal in die Presse zu bringen oder der/ die Politiker/-in hat keine Ahnung. Beides nicht sehr förderlich für die Handlungsfähigkeit der gewählten Volksvertreter.

Die Erfahrung zeigt zudem, dass immer einige Politiker vorpreschen, Aussagen in den Raum stellen, dafür Entrüstung ernten und dann werden es immer mehr, die Presse spielt mit und am Ende ist es dann doch notwendig die “Impfpflicht” einzuführen.

Wegweiser durch das Label-Labyrinth

CIR (Christliche Initiative Romero) hat eine Seit erstellt, auf der man verschiedene Labels auf drei Faktoren prüfen kann. Die Faktoren sind Soziales, Ökologie und Glaubwürdigkeit. labelschecker.de

In der Kategorie Soziale wird z.B. Lohnzahlung und Beschwerdemanagement für Arbeiterinnen und Arbeiter berücksichtigt. In der Kategorie Glaubwürdigkeit Dinge wie Kontrollmechanismen oder auch Transparenz.

So manches Ergebnis mag einen dann auch überraschen. So war für mich die Bewertung von Alnatura etwas überraschend. Aber wer schaut schon genau hinter die Labels in der bunten Warenwelt. So finde ich es wunderbar, wenn es Menschen gibt, die sich etwas näher mit den einzelnen Firmen und Labels befassen und ihre Einschätzungen veröffentlichen. Jeder für sich kann das ja auch anderes werten, aber wenn es der Auseinandersetzung mit dem Thema dient, dann ist das schon gut.

Auf der CIR eigenen Webseite steht folgendes Mission Statement:

Unsere Vision ist eine gerechte, solidarische Welt, in der ein Gutes Leben für alle möglich ist.
Es ist eine Welt frei von Diskriminierung und Gewalt, die von einer vielfältigen Gesellschaft getragen wird. In dieser Welt steht der Mensch im Mittelpunkt eines anderen Wirtschaftssystems, das allen Zugang zu würdiger Arbeit bietet und die natürlichen Lebensgrundlagen erhält.

CIR engagiert sich in Mittelamerika für eine bessere Zukunft, letztendlich für uns alle. Unter der Rubrik Material finden sich viele Texte und Informationen entweder kostenfrei zum Bestellen oder aber auch in digitaler Form zum Downloaden.

Nichts verschwendet: Industrie als Ökosystem

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Shareable.net

Englisches Original von Trevor Decker Cohen|

Dieser Artikel stammt aus dem Buch “Bright Green Future”, das eine globale Renaissance der von Menschen betriebenen Lösungen für den Klimawandel beschreibt.

Wenn wir uns nur auf die Vermeidung von Müll fixieren, können die Aussichten für die Umwelt entmutigend sein. Es scheint, als bräuchten wir eine Million Kampagnen, um unseren Planeten zu retten – von so einfachen Dingen wie Plastikstrohhalmen bis hin zu so komplexen Dingen wie Lithium-Ionen-Batterien. Wenn wir jedoch genauer hinsehen, stellen wir fest, dass die Ökosysteme selbst den Schlüssel zu ihrer eigenen Erhaltung in der Hand halten. Wenn wir von der Art und Weise lernen, wie Nährstoffe in natürlichen Systemen ständig abgebaut und wiederverwendet werden, finden wir überall Möglichkeiten für eine Kreislaufwirtschaft.

Ein Held im Schlamm

In natürlichen Geysiren auf der ganzen Welt – wie dem heißen Schlamm von Old Faithful – brodelt ein Lebewesen, das sich ein Zuhause geschaffen hat. Es handelt sich um ein Bakterium namens Methylocystis parvus, das sich von dem Methan ernährt, das bei der Verwesung von Pflanzen in Zeitlupe freigesetzt wird. Seit über 200 Millionen Jahren haben sich diese Organismen in einem mikroskopisch kleinen Ökosystem entwickelt, in dem die Hauptenergiequelle ein Gas ist.

Dr. Allison Pieja verbrachte Jahre in den Labors in Stanford, um zu untersuchen, wie diese Bakterien funktionieren. Sie veröffentlichte ausführlich darüber, wie sie Methan nutzen, um lange Ketten komplexer Polymere aufzubauen. Während ihres Promotionsstudiums lernte sie Dr. Molly Morris kennen, die an nachhaltigen Materialien für die Bauindustrie arbeitete. “Es stellte sich heraus, dass Mollys Arbeit Allisons Arbeit brauchte, und Allisons Arbeit brauchte Mollys Arbeit”, sagt Dr. Anne Schauer-Gimenez, die später ihrem Team beitrat.

Wenn man sich Startups in der San Francisco Bay Area vorstellt, denkt man vielleicht an einen hippen Coworking Space mit kalt gebrühtem Kaffee vom Fass und Wänden, die mit inspirierenden Zitaten von Steve Jobs tapeziert sind. Das Büro von Mango Materials ist ein wenig anders.

Die Straße endete in einer Sackgasse an der Kläranlage von Redwood City, und der Geruch war so, wie man es erwarten könnte. Anne begrüßte mich durch die Tore. Wir setzten Schutzhelme auf und gingen eine Treppe hinunter, folgten einem Netzwerk von Metallrohren zu einem Außenbereich mit riesigen Betonfässern. Es waren Bioreaktoren, die mit Hilfe von Bakterien den Abfall in eine Form zerlegen, die uns nicht krank macht. Eine andere Reihe von Rohren verband einen der Fermenter mit einer viel kleineren, zehn Fuß hohen zylindrischen Kammer. Hier, so wurde mir gesagt, geschieht die Magie.

Credit: Taton Moïse on Unsplash

Biologisches Recycling

Methan aus dem Fermenter gelangt in die Kammer, wo es eine Kolonie hungriger Bakterien füttert. Zuerst beginnen sie sich wie verrückt zu teilen. Ihre Zahl steigt, während sie diesen neuen Lebensraum besiedeln. Dann, mit ein paar Drehungen an den Knöpfen, werden sie von ihrer Nahrungsquelle abgeschnitten. Sie gehen in den Überlebensmodus über und legen sich eine Energiereserve für später an. Diese Energiereserve besteht aus der exakten Verbindung eines extrem vielseitigen Biopolymers, einem idealen Baustein für eine Vielzahl von Kunststoffen. Das Mango-Team erntet dann die Ernte der Mikroben und lässt eine Samengruppe für die nächste Charge zurück. Aus den Mikroben extrahieren sie ein feines weißes Pulver, das sie pelletieren und dann in Kunststoffformen spritzen.

Das dabei entstehende Plastik unterscheidet sich von Plastik, wie wir es kennen. Da es sich um eine natürlich vorkommende Substanz handelt, ist sie leicht abbaubar. Während die meisten kompostierbaren Kunststoffe auf dem Markt in industriellen Kompostieranlagen verarbeitet werden müssen, können diese Polymere im Garten biologisch abgebaut werden. “Wir haben einige sehr unwissenschaftliche Studien im Hauskompost unseres CEOs durchgeführt”, sagt Anne. Noch wichtiger ist, dass sich dieses Polymer im Meer zersetzen kann. Wenn ein Tier es zufällig frisst, ist es in der Lage, es zu verdauen.

Es gibt auch viel mehr Anwendungen für diese Polymere als für die meisten existierenden biologisch abbaubaren Kunststoffe auf dem Markt. Die Bakterien können mehr als 100 verschiedene Monomere – die Bausteine von Kunststoffpolymeren – produzieren, was die Herstellung von Kunststoffen in vielen Formen ermöglicht, von Gehäusen für Elektronik bis hin zu Plastikflaschen.

Ihre Technologie schafft eine völlig neue Sichtweise auf das Recycling. Selbst wenn Ihre Bio-Kunststoffflasche auf der Mülldeponie landen würde – wenn diese Deponie an eines der Mango-Systeme angeschlossen wäre – würde sie sich zurück in Methan zersetzen. Dort könnte es aufgefangen und in eine andere Plastikflasche zurückverwandelt werden. Im Grunde handelt es sich um ein biologisches Recyclingsystem, das uns dabei helfen könnte, Mülldeponien nicht als Endstation für unsere Produkte zu betrachten, sondern als deren Anfang. Standorte nicht für Abfall, sondern für Wertschöpfung.

Mango stellt sich einen neuen Ansatz für die Infrastruktur vor, der deutlich weniger kapitalintensiv ist. Anstatt riesige Plastikfabriken zu errichten, will Mango mobile Module lizenzieren, die an jede Methanquelle angeschlossen werden können und sofort zu produzieren beginnen. Stellen Sie sich vor, jede Stadt hätte ihre eigene Quelle für extrem vielseitige Materialien, hergestellt aus dem süßen Nektar wohlwollender Bakterien. Das ist ein rosiger Traum, verglichen mit der Abhängigkeit von den konzentrierten Nebenprodukten der Petrochemie, die über plastikverseuchte Meere verschifft werden.

Mango nutzt die Biologie, um die Art und Weise, wie wir Dinge herstellen, neu zu gestalten. Das nennt man einen “Biokreislauf”. Aber nicht alle industriellen Systeme, die die Art und Weise kopieren, wie die Natur Materialien regeneriert, müssen die Biologie nutzen. Es gibt einen weiteren Kreislauf, der mit künstlichen Mitteln das tut, was natürliche Nährstoffkreisläufe so gut können. Der Architekt William McDonough und der Chemiker Michael Braungart, die Autoren des Buches “Cradle-to-Cradle”, das die Vision einer Kreislaufwirtschaft populär gemacht hat, haben ihn “Technozyklus” genannt. Der “Technozyklus” umfasst grundsätzlich alle hergestellten Produkte, die nicht von der Natur abgebaut werden können. Diese Materialien sind langlebig und oft giftig, wie Schwermetalle. Wenn sie in der Natur landen, sind sie das, was wir als Umweltverschmutzung bezeichnen.

Es ist jedoch möglich, Wege zu finden, sie sicher abzubauen. Anstatt sie unsere Umwelt zerstören zu lassen, können wir sie im Kreislauf halten, wo sie einen Wert schaffen, anstatt sie zu zerstören. Um zu sehen, wie das aussehen könnte, wenden wir uns jetzt dem am schnellsten wachsenden Abfallstrom auf unserem Planeten zu

Die dunkle Seite von Moores Gesetz

Während es auf der Vorderseite glänzt und glatt ist, hat unsere Tech-Industrie auf der Rückseite ein Monster geschaffen. Jedes neue Gerät wirft Millionen älterer Modelle in die Tonne. Ausrangierte Elektronik wird kistenweise in Entwicklungsländer verschifft, wo ihre giftigen Bestandteile ganze Stadtteile vergiften können. In Bangladesch tauchen Kinder Leiterplatten in offene Säurebottiche, um an das darin enthaltene Kupfer und Gold zu gelangen. Im Kongo bauen Warlords mit Hilfe von Sklavenarbeit das Kobalt ab, das die weltweite Batterieproduktion versorgt.

Nachdem er den Dokumentarfilm Ghana: Digital Dumping Ground” sah Peter Holgate, wie seine Karriere in der Technik zu den Schattenseiten von Moore’s Law beitragen könnte. Er wurde inspiriert, nicht um das neueste Gadget zu entwickeln, sondern um herauszufinden, was mit diesen Gadgets zu tun ist, wenn sie durch das nächste große Ding unterbrochen werden.

Anstatt zu versuchen, eine neue Technologie von Grund auf zu erfinden, vermutete er, dass die Werkzeuge zur Lösung des Problems bereits vorhanden sein könnten. Er stolperte über ein seltsames Gerät, das für einen ganz anderen Zweck gebaut worden war. Zu dieser Zeit stand es im Zelt einer Firma für Umweltsanierung. Es handelte sich um eine Maschine, die aus einer 13 Fuß langen Stahlstange bestand, die von Elektromagneten umgeben war. Es ist “im Grunde eine riesige Stimmgabel”, die ursprünglich gebaut wurde, um “buchstäblich das Gold aus den Abraumhalden einer Mine mit Hilfe von Schallenergie herauszuschütteln.”

Harmonie in der Maschine

Diese Schallmaschine ist außerordentlich effizient bei der Trennung von Materialien, insbesondere im Vergleich zum Schmelzen – der Hauptmethode zur Rückgewinnung von Metallen aus unserer ausrangierten Elektronik. Beim herkömmlichen Recycling wird alles in einem Lichtbogen-Plasmaofen eingeschmolzen, was eine enorme Menge an Energie erfordert, die oft durch das Verbrennen von Kohle erzeugt wird. Im Gegensatz dazu trennt die Stimmgabeltechnologie die Materialmischung in einer Leiterplatte durch die Nutzung der sogenannten “harmonischen Resonanz”.

“Wenn man ‘ping’ macht, brummt die Stimmgabel und man fügt nur einen Hauch von Energie hinzu, um sie in diesem Rhythmus und Zustand zu halten, einem harmonischen Zustand.” Aus dieser Technologie heraus gründeten Peter und seine Partner Ronin8, ein Unternehmen, das sich darauf konzentriert, ein kreisförmiges Leben für elektronische Geräte zu schaffen.

In ihrer Anlage gehen alte Laptops, Monitore und Handys ganz in den Prozess ein. Sie werden unter Wasser zerkleinert, damit kein giftiger Staub in die Luft gelangt. Die zerkleinerten Teile des Elektroschrotts werden dann in die Maschine gegeben, die eine Feinabstimmung vornimmt, um jedes Material auf der Grundlage seiner spezifischen Dichte zu trennen. Zuerst werden die Nicht-Metalle freigegeben. Schließlich erklingt jedes Metall, eines nach dem anderen, in seiner perfekten Harmonie.

Füllhorn an Metallen

“Wir haben in der meisten Elektronik bis zu 21 verschiedene Metalle gefunden. Das ist wie das gesamte Periodensystem. Selbst die Leute, die die primären Metalle zurückgewinnen – Sie wissen schon, Gold, Kupfer, Silber, Platin, Palladium – ignorieren die meisten der seltensten Elemente, wie Promethium und Wolfram”, sagte Peter. “Wir haben uns auf den Weg gemacht, um sie alle zu gewinnen.” Derzeit erfordert der Abbau dieser Seltenerdmetalle einen intensiven chemischen Prozess, um sie aus dem Erdreich zu befreien. Oft sind sie mit radioaktiven Nebenprodukten wie Thorium verbunden, die ins Grundwasser sickern.

Der derzeitige Schmelzprozess zum Recycling von Metallen ist nicht in der Lage, diese Seltenen Erden zurückzugewinnen. Außerdem erfordert es einen hohen Energieaufwand und setzt giftige Partikel frei. “Sie erzeugen Dioxine, die dasselbe sind, was man in DDT und Agent Orange findet.” Die beiden Hauptbestandteile des Ronin8-Prozesses sind Schall und Wasser. Nachdem die ausrangierten elektronischen Komponenten abgetrennt wurden, werden die verbleibenden Partikel durch ein feines Sieb gefiltert und das Wasser wird unbegrenzt wiederverwendet.

Peter deutete an, dass sich das Verfahren gut für das Recycling von Solarpanels eignen könnte. “Die gesamte Solarmodulindustrie starrt auf ein veraltetes Problem, ohne die Mittel, es zu lösen”, sagte er. “Die Solarpaneele, die vor 15 bis 20 Jahren gebaut wurden, sind alle überaltert und müssen abgebaut werden. Diese funktionieren unglaublich gut in unserem Sonic-System.” Ronin8 perfektioniert derzeit seine Technologie, um Lithium-Batterien sicher und kostengünstig zu recyceln. Dies könnte dazu beitragen, das drohende Schreckgespenst der Millionen von gebrauchten Elektroauto-Batterien, die jedes Jahr auf der Welt anfallen werden, zu bekämpfen.

Das Unternehmen möchte auch den Menschen in den Entwicklungsländern eine Chance geben, die dort leben, wo dieser Abfall durch die Maschen fällt. Sie stellen sich vor, dass ihre Technologie in einen Schiffscontainer passen könnte. “Anstatt dass irgendein Kind das Plastik wegschmelzen muss, um an das Kupfer zu kommen, haben Sie eine einfache, leichte Möglichkeit, die beiden zu trennen.” Das könnte Menschen überall auf der Welt die Möglichkeit geben, komplexe Abfälle sicher in ein Füllhorn nützlicher Materialien zu verwandeln.

Credit: Michal Matlon on Unsplash

Demontagelinie

 

In der Natur fallen Blätter und Äste in Bäche und landen weit weg von ihren Ursprungsorten. Aber sie verschmutzen ihre neue Umgebung nicht. Natürliche Systeme sind geschickt darin, Laubabfälle in Nahrung, Fruchtbarkeit und neues Leben zu verwandeln. In unserer modernen Wirtschaft geht es nicht um Äste und Blätter, sondern um Leiterplatten und Kupferdrähte. Das Material mag anders sein, aber unsere Herangehensweise und Intention im Umgang mit ihnen sollte der Natur nachempfunden sein. Unser Ziel sollte es sein, jedem, wo auch immer er sich befindet, die Möglichkeit zu geben, aus dem Problem, das früher als Verschmutzung bekannt war, einen Wert zu schaffen.

Wir haben die letzten 100 Jahre damit verbracht, das Fließband zu perfektionieren. Jetzt ist es an der Zeit, das Demontageband zu perfektionieren. Die Natur ist in der Lage, extrem komplexe Strukturen zu nehmen und sie in die Teile zu zerlegen, die für die nächste Generation benötigt werden. Für alles, was wir erschaffen, brauchen wir eine effiziente Lösung, um es zu zerlegen und wieder in die Teile zu zerlegen, aus denen es entstanden ist. Auf diese Weise können wir Werte aus dem Nichts schaffen, die Umwelt vor giftigen Chemikalien schützen und die Erschöpfung unserer wertvollen natürlichen Ressourcen vermeiden.

Weitere Geschichten wie diese finden Sie in Trevors neuem Buch “Bright Green Future”. (Englisch)

Webseite von Mango Materials

 

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