Anfang Februar 2018

Im Januar dachte ich noch das geht so weiter mit dem schönen Wetter. Endlich bin ich auch mit den letzten Arbeiten an unserem Gewächshaus/ Wintergarten fertig geworden. Die Terrasse die ich gebaut hatte wurde nicht genutzt und da hatte meine Frau Bettina die Idee daraus eine Anzuchtstation für unser Gemüse zu machen. Der Platz im Haus reicht ja nie aus und so versuchen wir es in diesem Jahr mit einem ungeheizten Gewächshaus.

More than Shelters

More than shelters ist eine Organisation die es sich zur Aufgabe gemacht hat den Flüchtlingen die teilweise jahrelang in sogenannten "Auffanglagern" leben eine Perspektive zu geben. Gegründet wurde sie von Daniel Kerber der in Berlin und  Hamburg lebt. Studierter Künstler der sich auf informelle Architektur spezialisiert hat.

Auf der Webseite von MoreThanShelter werden die Projekte vorgestellt. Derzeit noch in Englisch aber die deutsche Übersetzung ist in Bearbeitung. Im krassen Gegensatz zu den populistischen und nun auch parlamentsfähigen Ansichten sieht more than Shelters nicht 1 Million Probleme sondern 1 Million Talente in den Flüchtlingen. More Than Shelter möchte die Flüchtlinge nicht nur einfach unterbringen, sondern möchte das Potenzial dieser Menschen nutzen,

Gedanken zu Öko-Zerstörung, diversen bevorstehenden Kollaps usw.

Eine für mich inspirierende Seite ist Permaculture Apprentice (Permakultur Lehrling). Vor kurzen veröffentlichte der Autor William Horvath dort seine Gedanken zu den zunehmenden Horror Meldungen aus Umwelt, Politik und Gesellschaft.

Herausgreifen möchte ich einen seiner Gedanken. Die meisten Menschen diskutieren ja gerne über die großen Übel der Welt und den Gefahren die unserem Planeten drohen. Dabei regen wir uns mehr oder weniger auf. Ändern tut sich dabei natürlich gar nichts außer dass man eventuell in Depressionen verfällt. Gut tut einem das wohl eher nicht.

Aber wenn wir in der Furcht leben, dann leben wir in der Zukunft und nicht im Jetzt. Über die Angst vergessen wir dann, was wir hier im Jetzt haben. Richte deine Aufmerksamkeit auf die Dinge die Du hast und sei dankbar dafür. Den meisten fällt es aber leichter über die Dinge zu klagen die (vermeintlich) fehlen als dankbar zu sein für die Dinge die man hat.

Horvath stellt unsere Handlungsmöglichkeiten als das zwei Kreise die ineinander liegen dar. Er nennt das "Circle of Concern and Circle of Influence "

Der äußere größere Kreis ist der Kreis der Betroffenheit. Das beinhaltet alles über das wir uns Gedanken machen. Erderwärmung, Korallenbleiche, Aussterben von Arten, peak oil usw. stecken in dem äußeren Kreis. Diese Dinge können wir nicht direkt verändern.
Den kleinen inneren Kreis nennt er den Kreis des Einflusses. Alles was sich in dem inneren Kreis befindet liegt in unserer Einflusssphäre. Hier können wir etwas ändern. Natürlich kann man über vieles betroffen sein und man kann auch darüber reden. Vergessen sollte man aber nicht dass es auch einen Bereich gibt in dem wir selbst Veränderung sein können. Häufig vergessen wir aber, dass wir etwas bewegen können und sei es auch noch so klein. Setze deine Messlatte nicht zu hoch, arbeite in kleinen Schritten an der Realisierung der Ding die dir wichtig sind. Unser Verhalten kann auch ein Beitrag sein, die großen Dinge zu verändern, jedoch sind wir nicht in der Lage die Klimaänderung alleine zu verändern.

Normal ist ...

Mal wieder eine Diskussion gehabt und dabei fallen dann auch Begriffe wie "die sind nicht normal". Was aber bedeutet das "normal" sein. Laut Duden ist es "der Norm entsprechend" oder "So [geartet, beschaffen] wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt."

Die Herkunft aus dem lateinischen "normalis" macht es noch deutlicher -> nach dem Winkelmaß gemacht.

Weltacker - 2000 qm

Weltacker ist ein Projekt das ein Bewusstsein schaffen möchte für die Fläche die uns Ernährt. Unter 2000m2 gibt es viele Informationen aber auch Hinweise und Links auf aktuelle Projekte und Veranstaltungen. 2000 qm ist die Fläche die rechnerisch jedem Menschen auf dieser Welt als Anteil an der Ackerfläche zur Verfügung stehen würde.

Mensch und Ökosystem

Ich bin kein Freund von Rekorden, aber dieser Rekord sticht doch positiv hervor. Im Juli diesen Jahres haben in Indien 1,5 Mio. Freiwillige in 12 Stunden 66 Millionen Bäume gepflanzt. Nicht nur ein neuer Guinness Rekord sondern auch ein positives Signal für diesen Landstrich.

abonnieren